Schwerer Unfall am Bahnübergang in Ried

Vom Zug erfasst: Großvater und Enkel verunglücken tödlich

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Das Rote Kreuz kam mit zahlreichen Einsatzkräften an den Ort des Unglücks.

Kochel – Der 2-Jährige umklammerte ihn, als er mit seinem Quad in Richtung Kochler Moor startete. Doch dort kam der 65-Jährige mit seinem Enkel nicht an. An einem unbeschränkten Bahnübergang in Ried erfasste ein Zug das Fahrzeug.

Mit seinem Quad war der Mann am gestrigen Sonntag unterwegs, auf einem Weg, der ihn von Ried ins Kochler Moor führen sollte, ihn und seinen 2-jährigen Enkel. Doch dort kamen die beiden nicht an. An einem unbeschrankten Bahnübergang, den Züge der Werdenfelsbahn zwischen Tutzing und Kochel passieren, wollte der 65-Jährige gegen 10.10 Uhr über die Gleise fahren. Zeitgleich näherte sich aber auch ein Zug aus Benediktbeuern. Der Triebwagen erfasste das Quad, das durch die Wucht des Aufpralls auf eine angrenzende Wiese geschleudert wurde. Bei dem Zusammenstoß wurden der Großvater und sein Enkel, der hinter ihm gesessen hatte, tödlich verletzt. 

Die zehn Fahrgäste und der Zugbegleiter blieben unverletzt. Ersatzfahrzeugen brachten die Insassen an den Zielort. Der unter Schock stehende 32-jährige Lokführer wurde vorsorglich mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Bad Tölz eingeliefert.

Neben Einsatzkräften von Landes- und Bundespolizei waren 25 Einsatzkräfte vom Bayerischen Roten Kreuz mit drei Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber am Unfallort. Von den Freiwilligen Feuerwehren Benediktbeuern, Ried und Penzberg waren 40 Einsatzkräfte sowie die Landkreisführung im Einsatz. Die einspurige Bahnstrecke blieb für mehrere Stunden gesperrt. 

Um die Unfallursache zu klären, wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen. ra

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