Viel zu viel Aufwand

Udo Peise geht: Trägerverein für Jugendarbeit verliert pädagogischen Geschäftsführer

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Das Team vom Don Bosco Club: Luise Klingebiel, Tini Schwarm, Sabine Maier und Tobias Huhn (von links) verabschieden schweren Herzens den pädagogischen Geschäftsführer Udo Peise (rechts).

Benediktbeuern – Die Wichtigkeit von offener Kinder- und Jugendarbeit steht außer Frage, dennoch steht der Trägerverein für Kinder- und Jugendarbeit im Loisachtal immer wieder vor immensen Herausforderungen. Mal ist es das Bangen um Fördermittel, mal ist es die personelle Fluktuation.

Mit Udo Peise geht nun innerhalb weniger Jahre bereits der dritte pädagogische Geschäftsführer des Vereins von Bord. Wie Bürgermeister Toni Ortlieb mitteilte, gab Peise seine ehrenamtliche Geschäftsführertätigkeit im Trägerverein aus beruflichen Gründen auf. Weil der Bearbeitungsaufwand stetig zunehme und die Stelle nicht mehr ehrenamtlich bewältigt werden könne, schlug der scheidende pädagogische Geschäftsführer vor, aus dem Amt eine bezahlte Stelle zu machen. „Udo Peise gilt unser großer Dank für seinen Einsatz für die Jugendarbeit in Benediktbeuern“, betonte Ortlieb. Jetzt liege es am Förderverein, einen Vorschlag zu unterbreiten, über den man beraten könne. „Wir übernehmen jetzt schon den Defizitausgleich, der finanzielle Aufwand würde sich weiter erhöhen“, stellte Ortlieb klar. 

Christoph Budde, der Vorsitzende des Trägervereins, bedauert, dass mit Peise schon der dritte pädagogische Geschäftsführer aufhört, jedes Mal nach etwa eineinhalb Jahren, jedes Mal aus den gleichen Gründen. „Alle haben signalisiert, dass die Arbeit ehrenamtlich nicht mehr leistbar ist“, sagt Budde, der nun eine Stelle auf Basis geringfügiger Beschäftigung schaffen will und dazu auch Gespräche mit Gemeinden, Landkreis und Jugendamt führt. cw

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