Gratisgaudi für Kinder

Volksfest für alle: „Penzberg hilft“ verschenkt auch heuer wieder Chips

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Hilfe für die Helfer: Festwirt Christian Fahrenschon (links) hat mit den Fahrgeschäften Rabatte ausgehandelt, Martina Gundhardt (3. von rechts ) und ihr Bruder Thomas (rechts) sponsern 2.000 Euro für Gratis-Chips, die dann von André Anderl (2. von links), Stefan Fuchs (3. von links) und Katharina Panholzer (2. von rechts) verteilt werden.

Penzberg – Ein Stück Plastik, das viel bewegt: Im vergangenen Jahr bereitete „Penzberg hilft“ Kindern eine Freude und verschenkte Chips für Fahrgeschäfte auf dem Penzberger Volksfest, schließlich kann sich nicht jede Familie einen Ausflug auf die Berghalde leisten. Nun wird die Aktion wiederholt.

Der symbolische Scheck ist fast so groß wie das blond gelockte Mädchen, das lächelnd neben dem Karton steht. Grund zum Grinsen hat das Kind allemal, schließlich profitiert es quasi selbst von dem Scheck, einer Spende von Martina Gundhart von New Fitness World und ihrem Bruder Thomas Gundhardt von GT Industrietechnik. 2.000 Euro überlassen die beiden dem Verein „Penzberg hilft“, damit Kinder ein paar Stunden lang auf dem Volksfest im Karussell oder im Autoscooter ihre Runden drehen können, ohne sich dabei Gedanken über ihr Taschengeld oder das Portemonnaie ihrer Eltern machen zu müssen. 

Schon im vergangenen Jahr grinste André Anderl mit seinen Kollegen von „Penzberg hilft“ am Stand vor den Autoscootern. Dort verschenkten die Penzberger Helfer die Chips verschiedener Fahrgeschäfte an alle Kinder, die sich an diesem Tag auf der Berghalde tummelten. Klar, Ziel der Aktion war es und ist es auch heuer wieder, Kindern eine Volksfestgaudi zu ermöglichen, deren Eltern dafür nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung haben. Doch „wir wollen keinen Unterschied machen“, sagt Anderl. Und so können auch in diesem Jahr wieder alle Kinder einen Nachmittag lang gratis die Fahrgeschäfte nutzen. 

Dass diese Aktion viel bewirkt, hat Christian Fahrenschon bei der Premiere im vergangenen Jahr mit einem breiten Lächeln und eigenen Augen beobachten können. „Es waren ganz andere Gesichter“ auf dem Platz, erinnert sich der Festwirt, der immer wieder das Zelt verließ, um das muntere Treiben am Stand zu verfolgen. Und Fahrenschon ist froh, dass es diese Aktion auch heuer wieder gibt, weil so, angesichts des Streits mit der Stadt um die Sperrzeiten, das Volksfest im Vorfeld nicht nur negative Schlagzeilen macht. 

Um den Kindern auch in diesem Jahr wieder kostenloses Karussellvergnügen ermöglichen zu können, verhandelte Fahrenschon abermals mit den Betreibern der Fahrgeschäfte und schlug dabei einen Rabatt von 50 Prozent für „Penzberg hilft“ heraus. Das bedeutet: Der Verein erhält die Chips für die Hälfte des gewöhnlichen Preises. Finanziert wird die Aktion aus Spenden. Und eine große leisteten nun Martina Gundhardt, selbst Mitglied bei „Penzberg hilft“, und ihr Bruder Thomas. Schließlich kennen die beiden das Dilemma vieler Kinder nur zu gut, auch in ihrer eigenen Kindheit haben sie nicht allzu viele Runden im Karussell drehen können. Nicht der einzige Grund, aus dem sie nun mit ihrem Sponsoring helfen wollen: „Wir sind zwei Penzberger Kinder mit zwei Penzberger Unternehmen“, sagt Martina Gundhardt und trifft dabei einen der Kerngedanken des Vereins: Penzberger helfen Penzbergern. ra

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