Aus dem Wahlkampf heraushalten

SPD formuliert klare Ansage zum Bahnhof

Die SPD lud zum Wahlkampf-Dialog an den Bahnhof.

Penzberg - Die SPD positioniert sich nun doch zum Bahnhof, obwohl das Thema zunächst ausgeklammert werden sollte. 

Dienstag bei der Bürgerversammlung: Rathauschefin Elke Zehenter sicherte zu, die Entwicklung des Bahnhofs aus dem Wahlkampf heraus zu halten, um dieses wichtige Projekt nicht zu zerreden. Die SPD aber, deren Mitglied Zehetner seit kurzem ist, versammelte sich am Freitag um vier zu ihrem Wahlkampfauftakt erstens am Bahnhof und formulierte zweitens eine klare Ansage: „Ein Verkauf kommt für die SPD nicht in Frage.“ Damit positioniert man sich (obwohl die SPD zugleich einen groß angelegten Dialog „mit allen Gruppierungen, die bereits Ideen zum Bahnhof haben“ führen will) eindeutig gegen jene Gruppe, die das Gebäude von der Stadt erwerben und auf Genossenschaftsbasis in einen Bürgerbahnhof mit Brauerei umwandeln möchten. Von den Kleingärtnern im Breitfilz kam dann noch die Absage an die Gründung eines von der SPD favorisierten Vereins. Elke Zehetner verwies in diesem Zusammenhang auf den Brandschutz, und von den SPD-Stadträten kam die Zusicherung, „alles zu unternehmen um eine einvernehmliche Lösung zu erreichen“. Nächsten Freitag um vier geht's übrigens weiter, dann steht die SPD auf dem Rewe-Parkplatz.la

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