Reaktionen auf Corona-Lockdown

Walchensee: Herzogstandbahn stellt Betrieb früher ein - Sonntag ist letzter Fahrtag

Eine Gondel der Herzogstandbahn schwebt über dem Walchensee.
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Die Herzogstandbahn ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Walchensee - Die Herzogstandbahn reagiert auf die Corona-Situation: Am Sonntag, 1. November, ist der letzte Fahrtag. Wegen der strengen Regeln werden aber lange Wartezeiten erwartet.

Eigentlich wäre der Fahrbetrieb bis zum Beginn der Revision Mitte November gelaufen. Jetzt ist wegen des erneuten Corona-Lockdowns früher Schluss. Laut Jörg Findeisen, Geschäftsführer und Betriebsleiter der Herzogstandbahn GmbH, gelten an den letzten Fahrtagen besondere Regeln: Zum Schutz der Fahrgäste und der Mitarbeiter wird die Zahl der Fahrgäste auf zehn Personen je Kabine begrenzt. Auch die Anzahl der Fahrkarten pro Tag werden begrenzt. „Dadurch werden langen Wartezeiten entstehen und nicht alle Gäste können transportiert werden“, macht Findeisen klar.

Lieber nicht kommen

Der Herzogstand sei zwar einer der schönsten Berge Bayerns und „wir begrüßen gerne unsere Gäste“, teilt der Geschäftsführer mit - aber er appelliert im gleichen Atemzug: „Wir bitten abzuwägen, ob in dieser angespannten Situation ein Besuch zu einem anderen Zeitpunkt nicht sinnvoller wäre. „

Hygienekonzept hat funktioniert

Seit Mai hat die Herzogstandbahn mehr als 130.000 Personen befördert. „Ohne einen bekannten Infektionsfall“, wie es vom Unternehmen heißt. Dies sei ein Zeichen dafür, dass das Hygienekonzept funktioniert hat, so der Geschäftsführer. Die GmbH bittet ihre Gäste, auch während der letzten Betriebstage die Maskenpflicht, die Mindestabstände und die Basishygiene strikt einzuhalten.

Andreas Baar

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