Sehnen nach der Schere

Friseursalons wieder geöffnet: In Penzberg warten Kunden an der Straße auf einen Haarschnitt

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Nach Wochen des Wachsens: Kunden warten an der Bahnhofstraße auf den lang ersehnten Friseurbesuch.

Penzberg – Nach Wochen verschlossener Türen haben heute Penzbergs Friseursalons wieder geöffnet. Ohne Termin werden sich ein paar Penzberger aber noch gedulden müssen, ehe sie ihre Haare wieder Frisur nennen können. Es sei denn, ein Haarschnitt ist auch ohne Termin möglich. Dann heißt es dagegen Schlange stehen beziehungsweise sitzen, so wie an der Bahnhofstraße.

Nun dürfen auch Haarschneider und Stylisten wieder zu Schere und Föhn greifen. Jedoch, wie sollte es in diesen Zeiten anders sein, unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen. So müssen die Friseure wie auch die Kunden einen Mundnasenschutz tragen, einen Trockenhaarschnitt gibt es derzeit nicht, denn die Haare müssen nun vor dem Schnitt gründlich gewaschen werden, und ans Gesicht dürfen die Friseure derzeit nicht, was bedeutet, dass Augenbrauen nicht in Form gebracht, Wimpern nicht gefärbt und Bärte nicht gestutzt werden dürfen. Und: Ein anonymer Friseurbesuch ist nun nicht mehr möglich, wer seine Haare schneiden lassen möchte, der muss seinen Namen und seine Telefonnummer in eine Registrierungsliste eintragen, für den Fall der Fälle.

Maßnahmen, die Kunden jedoch nicht abzuschrecken scheinen. In den Salons in Penzberg sind die Stühle, die reichlich Abstand voneinander trennt, gut besetzt. An der Bahnhofstraße finden sich dabei sogar Stühle vor dem Salon. Denn bei Top Haar handelt es sich um einen Walk-in-Salon, der Besucher ohne Termin empfängt. Und damit es im Laden nicht zu voll wird, wurde der Wartebereich scheinbar nach draußen verleg. Nach drinnen geht es nur mit einer Zugangskarte. Den Kunden scheint es nichts auszumachen, so können sie zumindest frische Luft ohne Maske auf Nase und Mund einatmen. ra

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