Egold will es wissen

Politfrühstück: Seeshaupts CSU-Bürgermeisterkandidat erklärt, warum er der Richtige ist

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Wollen in Seeshaupt etwas bewirken: die Gemeinderatskandidaten der CSU Seeshaupt-Magnetsried.

Seeshaupt – Zu einem Weißwurstfrühstück in die „Festhalle Frey“ hatte die CSU Seeshaupt-Magnetsried eingeladen und viele Seeshaupter, darunter der aktuelle Bürgermeister Michael Bernwieser sowie einige Gemeinderäte aus den anderen Fraktionen, hockten sich bei Würsten, süßem Senf und Brezen zusammen. 

Auch Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hüttig schauten zur Unterstützung der Christsozialen vom Südufer des Starnberger Sees vorbei. Als Jochner-Weiß ans Rednerpult trat, beschäftigte sie sich sogleich mit dem politischen Dauerbrenner, dem Klimaschutz, und stellte fest, dass in puncto Ökologie jeder auf den anderen zeige, obwohl diese jeden etwas angehe und „jeder bei sich selbst beginnen sollte“. Und sie brach eine Lanze für die Landwirte, auf denen momentan „besonders herumgehackt“ werde. „Es gibt sicher auch schwarze Schafe unter den Bauern, aber die meisten wollen das Gleiche wie wir alle“, betonte sie. 

Nicht mahnende, sondern warme Worte fand Jochner-Weiß, die abermals für die CSU als Landrätin kandidiert, für Fritz Egold. Den Seeshaupter Bürgermeisterkandidaten der CSU bezeichnete sie als einen „ehrlichen Mann mit Charakter“. 

Nach den schmeichelnden Worten dürfte es Egold leicht gefallen sein, anschließend das Wort zu ergreifen. Dabei versprach er dann, im Falle seiner Wahl, keine „einsamen Entscheidungen“ zu treffen und „gemeinsam das Beste für Seeshaupt anzustreben“. Dabei wolle er die Vereine und somit den Zusammenhalt in der Gemeinde fördern. Egold visiert darüber hinaus einen Neubau des Feuerwehrhauses an und möchte das bisher von den Einsatzkräften genutzte Gebäude für Gemeindeaktivitäten zur Verfügung stellen. Und wie ein Gleichstellungsbeauftragter möchte er darüber hinaus dafür Sorge tragen, dass für alle Bürger die gleichen Voraussetzungen geschaffen werden und Wohnformen für Jung und Alt in Mehrgenerationenhäusern entstehen. Das Gewerbe will er vom Chefsessel im Rathaus aus vorantreiben sowie ein Verkehrs- und Tourismuskonzept nach den Ansätzen der Dorf­entwickler auf den Weg bringen. Und selbstverständlich möchte auch Egold sich dem Klimaschutz widmen, bei dem man in Seeshaupt noch viel Luft nach oben habe. Dass er für all diese Ziele der Richtige ist, steht für ihn allem Anschein nach fest: „Ich habe 20 Jahre Kommunal­erfahrung und weiß, wie Bürgermeister geht“, betonte ein selbstbewusster Egold. fw

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