Einsätze für Polizei und Feuerwehr

Winter auf der A95: Fünf Unfälle in drei Stunden rund um Penzberg

Verkehrsbehinderungen nach Schneefall
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Bei winterlichen Verhältnisse kam es zu zahlreichen Unfällen auf der Autobahn A95.
  • Andreas Baar
    vonAndreas Baar
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Penzberg/Iffeldorf - Der Winter kehrte am Montag (15. März) zurück: Allein auf der A95 rund um Penzberg kam es in kurzer Zeit zu fünf Unfällen.

Bei allen Unfällen war „jeweils nicht angepasste Geschwindigkeit hinsichtlich der mit Schnee beziehungsweise Schneematsch oder Nässe bedeckten Fahrbahn“ Grund für die Unfälle, wie Julius Metz von der Verkehrspolizei Weilheim mitteilt. Insgesamt zählte die Polizei an diesem Tag zwischen etwa 16 Uhr bis kurz nach Mitternacht acht Unfälle auf der A 95 München-Garmisch und auf der A952 Autobahndreieck Starnberg-Starnberg. Zum Glück gab es nur Leichtverletzte. Der Gesamtschaden ist allerdings hoch: Er liegt nach erster Schätzung bei circa 110.000 Euro. Neben der Verkehrspolizei, die von Kollegen der Operativen Ergänzungsdienste aus Murnau, unterstützt wurden, hatten auch der Rettungsdienst, die Autobahnmeisterei Starnberg, die Abschleppdienste und teilweise die Feuerwehren alle Hände voll zu tun.. „Es kam jedoch nur zu wenig Verkehrsbehinderungen“, bilanziert die Polizei.

Unfälle im Bereich Penzberg

Gegen 17 Uhr krachte es auf der Autobahn bei Iffeldorf. Ein 24-Jähriger aus dem Landkreis München war mit seinem 3er BMW in Richtung München unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Penzberg/Iffeldorf und Seeshaupt schleuderte der Mann mit seinem Wagen gegen die rechte Schutzplanke. Der Fahrer blieb augenscheinlich unverletzt, wurde aber vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. An seinem Fahrzeug entstand ein Totalschaden von circa 30.000 Euro. Der Leitplankenschaden beträgt circa 1500 Euro. Zur Fahrbahnreinigung und Absicherungsmaßnahmen waren die Feuerwehren aus Iffeldorf und Penzberg sowie die Autobahnmeisterei Starnberg im Einsatz. Eine zweimalige Sperrung der Fahrbahn für jeweils zehn Minuten war für die Arbeiten notwendig.

Gegen 17.10 Uhr passierte der nächste Unfall. Eine 34-jährige Frau aus dem Landkreis Garmisch war laut ebenfalls zu schnell mit ihrem VW Bus unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Seeshaupt und Penzberg/Iffeldorf kollidierte sie mit der Mittelschutzleitplanke. Die Frau blieb unverletzt. Der Schaden an ihrem noch fahrbereiten Fahrzeug wird auf circa 30.000 Euro geschätzt. Der Schaden an der Leitplanke liegt bei etwa 750 Euro

Gegen 17.35 Uhr erwischt es bei Sindelsdorf einen 36-jährigen Mann aus dem Landkreis Garmisch, der in südlicher Richtung unterwegs war. Er touchierte kurz nach der Anschlussstelle mit seinem Opel Astra zunächst die Mittelschutzleitplanke und kprallte anschließend frontal gegen die rechte Leitplanke. Dort kam der nicht mehr fahrbereite Wagen zum Stehen und musste schließlich abgeschleppt werden. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Die Schadenshöhe beim Auto wird mit rund 8000 Euro angegeben, der an der Leitplanke mit circa 1000 Euro.. An der Unfallstelle waren zur Absicherung auch die Feuerwehren aus Sindelsdorf und Penzberg im Einsatz.

Nur zehn Minuten später, nur circa 500 Meter zum zuvorigen Unfall entfernt, ereignete sich bei Sindelsdorf in der Gegenrichtung der nächste Unfall. Ein 25-jähriger Mann aus dem Landkreis München geriet mit seinem Hyundai i40 laut Polizei zunächst gegen die rechte Leitplanke und „machte anschließend noch Bekanntschaft mit der Mittelleitplanke“, ehe der Wagen erneut mit der rechten Leitplanke kollidierte und dort zum Stehen kam. Auch hier wurde der Fahrer leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der nicht mehr fahrbereite Hyundai, an dem ein Schaden in Höhe von circa 7000 Euro entstand, musste abgeschleppt werden. Der Leitplankenschaden wird von der Polizei mit etwa 2500 Euro angegeben.

Gegen 19.30 Uhr fanden Mitarbeiter der Autobahnmeisterei zwischen den Anschlussstellen Sindelsdorf und Penzberg/Iffeldorf, in Richtung München, das vordere Fahrzeugkennzeichen eines Porsche Macan aus dem Landkreis Garmisch. Da die rechte Leitplanke in unmittelbarer Nähe zum Fundort des Kennzeichens laut Polizei „zwei Einschläge“ aufwies und sich auch frische Lackspuren eines Fahrzeugs daran befanden, geht die Verkehrspolizei von einer Unfallflucht aus. Der Schaden an den sechs Feldern der Leitplanke in höhe von rund 1000 Euro wurde jedenfalls nicht gemeldet. Die Ermittlungen hinsichtlich des vermutlich im Frontbereich stärker beschädigten Sportwagens laufen. Die Verkehrspolizei bittet um sachdienliche Hinweise (Telefon 0881/640-302. Andreas Baar

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