„Wir müssen handeln“

Rühren die Werbetrommel für die Auftaktveranstaltung zum Klimakonzept: Sparkassendirektor Georg Summerer, Bürgermeister Hans Mummert und Wirtschaftsförderer Rolf Beuting (von links).

Zahlen zum lokalen Energieverbrauch in Penzberg und zum Energiepotenzial: Damit wartet die Stadt Penzberg erstmals am kommenden Mittwoch, 2. März, um 19 Uhr bei einer Informationsveranstaltung zu Klimaschutz und Energieaktivitäten im Pfarrzentrum Christkönig auf. Das gaben Wirtschaftsförderer Rolf Beuting und Bürgermeister Hans Mummert bei einem Pressetermin in der Rathauspassage bekannt.

Rathauschef Mummert holte weit aus. Es gehe darum, der nachfolgenden Generation den Weg zu bereiten, ein vernünftiges Leben zu führen. „Wir müssen handeln, sowohl die privaten Haushalte wie auch die Kommunen“, betont der Bürgermeister. Die Grundlage für das Vorhaben der Stadt liefert das ehrgeizige Landkreiskonzept: Der CO2-Ausstoß soll bis 2020 um 40 Prozent reduziert werden, bis 2035 soll der Kreis energieautark sein und sich mit erneuerbaren Energien selbst versorgen. „Eine sportliche Zielsetzung“, sagte Mummert vieldeutig, offenbar hält er dieses Vorhaben für schwer realisierbar. Einzelheiten zur Infoveranstaltung am Mittwoch lieferte Rolf Beuting. Neben dem Inhalt des Klima- und Energiekonzepts gibt es Zahlen zum lokalen Energieverbrauch und erstmals Details über das Energiepotenzial der Stadt. Damit, so der Wirtschaftsförderer, könne auch die Bedeutung des geplanten Biomas- se- Heizkraftwerks eingeordnet werden. Zudem erhofft sich Beuting weitere Anregungen durch die Besucher. Nächster Schritt ist dann eine ganztägige Energiewerkstatt am Samstag, 9. April, in der Realschule, bei der die Experten der acht Arbeitsgruppen ihre Ideen vorstellen. „Dann hätten wir einen Fahrplan für die nächsten acht Jahre“, hofft der Wirtschaftsförderer. Als Helfer für das bevorstehende Klimaprojekt hat sich die Stadt die Sparkasse ins Boot geholt. „Wir sind der richtige Partner“, sagt Direktor Georg Summerer im Brustton der Überzeugung. Das Kreditinstitut stellt für das Klimaprojekt nicht nur ein Netzwerk aus Experten und Energieberatern zur Verfügung, sondern auch einen Geldbetrag. Wie hoch? „Darüber haben wir Stillschweigen vereinbart“, winkt Rolf Beuting sofort ab. Wie Georg Summerer betont, leistet die Sparkasse aber auch „einen eigenen Beitrag” für das Vorhaben. Im kommenden Jahr werde das Sparkassen-Gebäude an der Bahnhofstraße energetisch saniert, so Summerer. „Das wird sicher ein Vorzeigeprojekt”, meinte Hans Mummert.

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