Unterschriftenliste zum Wellenbad-Erhalt

BfP unterstützen Begehren

Penzberg - Das Bürgerbegehren von Wolfgang Kling zur Sanierung des Wellenbades hat prominente Unterstützung erfahren: Wolfgang Sacher, Dorle Niebling-Rößle, Rüdiger Kammel und Manfred Reitmeier - die komplette Stadtratsfraktion der Bürger für Penzberg - trug sich in die Unterschriftenlisten ein.

„Wir wollen damit deutlich machen, dass eine Entscheidung über die Zukunft des Wellenbads über die Köpfe der Menschen hinweg nicht erfolgen darf“, erklärt Wolfgang Sacher.

Natürlich wisse er, dass auch er im Verwaltungsrat der Stadtwerke für ein 12 Millionen Euro teures neues Schwimmbad gestimmt hat, so Sacher. „Aber seither hat sich viel geändert“, sagte er auf die von Wolfgang Kling mit viel Vehemenz vorgebrachte Argumentation, das Wellenbad könne für 2,5 Millionen Euro saniert werden. Die 1.850 Unterschriften für das Bürgerbegehren, die Kling am Dienstag im Rathaus übergeben hat, könne man aber nicht ignorieren, so Sacher, „es sei denn, man will noch mehr Porzellan zerschlagen“. Deshalb werde die BfP-Fraktion im Stadtrat auch für die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens votieren, selbst wenn dies rechtlich nicht eindeutig geklärt sei. Mit der Unterstützung des Bürgerbegehrens wollen die BfP aber auch dafür werben, einen Konsens in der strittigen Wellenbad-Frage zu finden. „Wir möchten eine Lösung, die sowohl wirtschaftlich, aber auch für alle Nutzer tragbar ist“, so Sacher.

Wie es um den tatsächlichen Zustand der technischen Anlagen im Wellenbad als zentrale Frage im Streit zwischen Kling und den Stadtwerken bestellt ist, soll dem Stadtrat nun am nächsten Mittwoch bei einer Ortsbegehung gezeigt werden. Dazu, fordert Kling, sollen neben Kling auch Josef Letzguß, der darüber 2012 ein Gutachten verfasst hat, sowie Konrad Huber, der vor 40 Jahren die Maschinentechnik im Wellenbad errichtet hat, hinzugezogen werden. „Es gibt nichts zu verbergen und deshalb keinen Grund, der dagegen spricht“, so Sacher. la

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