Eröffnungstermin der Stadthalle

Es wird schon doppelt gebucht

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Penzberg - Sind die Arbeiten an der Stadthalle rechtzeitig beendet, damit sie am 1. Mai eröffnet werden kann? In Penzberg mehren sich die Zweifel, ob der Termin eingehalten wird. Das ist auch Elke Zehetner nicht entgangen, weshalb sie nun mit Nachdruck klar stellt: „Es bleibt beim 1. Mai.“

Unter den Kulturschaffenden in Penzberg macht sich derzeit Ratlosigkeit breit bei der Wahl des Veranstaltungsortes. Weil man den Ankündigungen von Bürgermeisterin Elke Zehetner, dass die Stadthalle pünktlich am 1. Mai wiedereröffnet wird, nicht recht glauben mag, fahren manche Veranstalter jetzt bereits zweigleisig: sie reservieren für ein und denselben Termin die Stadthalle und Einrichtungen der Pfarrei Christkönig wie die Kirche oder das Pfarrzentrum.

Dass die Gerüchteküche bezüglich eines späteren Fertigstellungstermins kocht, kommt nicht überraschend, wenn man sich vor Augen hält, dass der Stadtrat erst Ende letzten Jahres einen Beschluss über die Art der Tische und Stühle für Saal und Restaurant der Stadthalle getroffen hat. Angesichts der finanziellen Größenordnung darf eine Kommune hier nicht einfach bestellen, sondern muss den Auftrag ausschreiben. Da müssen Fristen eingehalten werden, was natürlich wertvolle Zeit kostet. Noch sind die Möbel nicht bestellt, doch Bürgermeisterin Elke Zehetner betont: „Wir feiern die Wiedereröffnung am 1. Mai mit einem Maibaumfest, und bis dahin sind auch die losen Einbauten fertig.“ Die Küche könne man sogar schon während der Osterferien in Betrieb nehmen, so die Rathauschefin.

Eine Verzögerung der Wiedereröffnung wäre für die Stadt, so Zehetner, „der absolute Gau“. Schließlich sei die Stadthalle für den Muttertag, der heuer am 7. Mai gefeiert wird, bereits „sehr gut gebucht“. Es ist nicht anzunehmen, dass die Muttertagsgesellschaften, ähnlich wie die Konzertveranstalter, parallel zur Stadthalle auch noch andernorts einen Tisch reservieren. Deshalb appelliert Zehetner auch an die Leute aus dem Kulturbetrieb: „Doppelbuchungen sind absolut überflüssig.“ Jetzt soll dann auch der Pachtvertrag mit den künftigen Pächtern Benjamin Fröhlich und Johann Heinritzi unterzeichnet werden. Hier seien alle Detailfragen geklärt, so Zehetner. Da sich Heinritzi derzeit aber im Ausland befindet, verzögere sich die Unterzeichnung noch etwas.

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