Ein schöner Batzen

Metropol-Umbau: Stadt erhält 50.000 Euro aus Leader-Programm der EU

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„Ein wichtiger Tag für Penzberg“: Elisabeth Gutmann (Landratsamt), Veronika Hemmerle (Leader-Bewilligungsstelle in Kempten), Martin Hinterbrandner (Leader-Aktionsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel), Bürgermeisterin Elke Zehetner und Allbert Hadersbeck (Leader-Aktionsgruppe).

Penzberg – Drinnen ist es bitterkalt. Kein Wunder: Das Gebäude wird gerade entkernt. Deshalb stellen sich die Damen und Herren an diesem ungewohnt warmen Januardienstag lieber draußen in die Sonne und blinzeln in die Kamera. „Ein wichtiger Tag für Penzberg“, strahlt Bürgermeisterin Elke Zehetner.

In der Tat: Aus dem Leader-Programm der EU gibt es 50.000 Euro für den Umbau des Metropol-Kinos in ein Zentrum für Musik und Kultur. Zur offiziellen Überreichung des Förderbescheids, kam eine Delegation der Leader-Aktionsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel aus dem äußersten Westen des Landkreises angereist. 

„Dieser Förderantrag hat auf Anhieb überzeugt, da gab es keine großen Diskussion, als es darum ging, das Geld zu bewilligen“, sagt Allbert Hadersbeck, der Bürgermeister von Altenstadt und Vorsitzende der Aktionsgruppe. Vor allem, dass das neue Kultur- und Musikzentrum nicht nur von der Musikschule, sondern auch vielen Vereinen genutzt und ein bestehendes Gebäude dafür umgebaut werde, erfülle die Leader-Kriterien optimal. Auf die Synergien, die man dort nach dem für Herbst 2012 geplant Abschluss der Bauarbeiten erzielen werde, wies auch die stellvertretende Landrätin Regina Bartusch hin. Außerdem freute sie sich mit Blick auf die Fördersumme: „Das ist ein schöner Batzen Geld.“ Verwendet wird dieser Zuschuss übrigens für die Bühnentechnik, „damit die Musik an diesem Ort auch hörbar wird“, wie Bürgermeisterin Zehetner sagte. 

Derzeit wird das ehemalige Kino also entkernt, im Frühjahr soll der Umbau dann starten. „Die Baugenehmigung haben wir schon fast“, meinte Elke Zehetner, im Februar jedenfalls wird der Bauausschuss die nächsten Schritte beschließen. Der künftige Konzertsaal wird übrigens etwas kleiner als der Kinosaal, weil man Platz braucht für das Foyer und eine Zwischendecke eingezogen wird, um Übungsräume für die Musikschule zu schaffen. 

Mit Beginn der Bauarbeiten wird dann auch ein Kran aufgestellt, der so weit schwenken muss, dass es heuer an der Stadthalle keinen Maibaum gibt. la

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