Neue Ideen gesucht

Weg übers Kirchenbergerl wird nicht nur saniert

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Der Spazierweg übers Kirchenbergerl soll nicht nur einfach saniert, sondern richtig hübsch werden.

Kochel – Beliebt ist der Fußweg übers Kirchenbergerl als Strecke zwischen der evangelischen Kirche und dem Friedhof, aber auch als Teil eines Rundwegs Der steile Weg ist mittlerweile arg in Mitleidenschaft gezogen, die Stufen sind vor allem bei Nässe und Schnee nicht mehr gefahrlos zu begehen.

Von einem Planungswettbewerb erhofft sich der Gemeinderat nun neue Ideen für einen noch schöneren Spazierweg. Bereits im vergangenen Juli wollte der Bauausschuss die Ausarbeitung eines Entwurfs beauftragen, erhielt aber von drei angefragten Landschaftsplanungsbüros nur ein Angebot. Daher beschloss der Gemeinderat, einen Planungswettbewerb durchzuführen und lockte Garten- und Landschaftsbaubetriebe durch die Vergütung der Konzepterstellung und Präsentation in Höhe von 4.000 Euro. Drei teilnehmende Büros erhielten dabei eine konkrete Planungsaufgabe: sie sollten Lösungen für zwei Varianten erarbeiten. Während bei Variante A der Weg ausschließlich über Gemeindegrund führen darf, soll Variante B auch Nachbargrundstücke miteinbeziehen. Damit könnte der Weg gefälliger und weniger steil werden, erklärte Bürgermeister Thomas Holz und wies darauf hin, dass man in diesem Fall selbstverständlich mit den Nachbarn reden müsse. „Noch geht es nicht um Enteignungen“, scherzte Holz im Hinblick auf die jüngsten, viel gescholtenen Äußerungen von Juso-Chef Kevin Kühnert. 

Die Vorschläge sollen dem Bauausschuss in einer der kommenden Sitzungen als Lageplan und Schnitt präsentiert werden. Der Siegerentwurf erhält eine zusätzliche Prämie von 1.000 Euro und die Aussicht auf Auftragserteilung. Dabei schließe man die zwingende Erteilung aus, vielmehr solle auch ein Mix aus den verschiedenen Planungen möglich sein, erläuterte der Rathauschef. 

Auf Nachfrage von Monika Hoffmann-Sailer (SPD) bestätigte Bürgermeister Holz, dass die Entwürfe allen Gemeinderäten vorgestellt werden, stimmberechtigt sei allerdings nur der Bauausschuss. Die endgültige Entscheidung über den Siegerentwurf sowie die abschließende Auswahl der Unternehmen ist somit fest in Männerhand, denn dem Ausschuss gehören neben Holz noch Florian und Thomas Eberl, Isidor Gerg, Michael Landerer, Eduard Pfleger, Johann Resenberger und Norbert Warga an. cw

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