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Oppo Find N: Neues Klapp-Smartphone vorgestellt

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Oppo Find N
Aufgeklappt gibt es beim Oppo Find N 7,1 Zoll Bildschirmdiagonale bei 1 bis 120 Hertz Bildwiederholfrequenz. © Oppo/dpa-tmn

Samsung hat welche, Huawei auch - und jetzt Oppo. Mit dem Find N hat der chinesische Hersteller sein erstes marktreifes Klapp-Smartphone vorgestellt. Falt-Freunde in Deutschland brauchen aber Geduld.

Düsseldorf - Samsungs Galaxy Fold erhält handliche Konkurrenz. Mit dem Find N hat der chinesische Hersteller Oppo nun auch ein Falt-Smartphone im Sortiment. Das Find N kommt aber zunächst nur in China auf den Markt, einen Termin für den Verkaufsstart in Europa nannte Oppo nicht.

Oppo Find N
Fast quadratisch: Beim Innendisplay des Oppo Find N sieht man die Faltkante nur mit großer Mühe. Oben links in der Ecke steckt eine Selfiekamera. © Oppo/dpa-tmn

Mit dem Find N geht Oppo einen anderen Weg als Samsung mit seinem größeren und schlankeren Fold - sowohl beim Preis also auch beim Formfaktor. Zusammengeklappt kann das Gerät mit seinem sich über die gesamte Front erstreckenden, 5,49 Zoll großen Bildschirm wie ein normales Smartphone genutzt werden.

Aufgeklappt blickt man auf den Innenbildschirm mit 7,1 Zoll Diagonale in nahezu quadratischem Seitenverhältnis. Das aus zwölf Schichten gefertigte Display hat eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz und soll bis zu 200.000 Faltvorgänge schadlos überstehen.

Das Scharnier besteht aus 136 Teilen und faltet das Display nicht mit scharfer Kante, sondern schafft eine „Wassertropfen“ genannte Biegung, die keine sichtbare Kante hinterlässt. So gibt es im zusammengeklappten Zustand nur einen winzigen Spalt zwischen den beiden Telefonteilen. Diese Falttechnik soll das Display Oppo zufolge haltbarer machen.

Flexible Display-Modi und Gestensteuerung

Die beiden Displays können auch zusammenarbeiten. Etwa im Fotomodus, wenn auch auf dem Außendisplay eine Vorschau des Fotomotivs angezeigt wird. Im Flexview genannten Modus - das Displayscharnier lässt sich zwischen 50 und 120 Grad feststellen - sind an einzelne Apps angepasste Betriebsmodi möglich. So lässt sich etwa in der Nachrichten-App auf der unteren Displayhälfte eine Tastatur einblenden, auf der oberen Hälfte erscheint die Schrift.

Die Anordnung von Apps auf dem größeren Bildschirm lässt sich über eine Reihe von Fingergesten steuern. Auch die Kamera reagiert auf Wunsch auf Handgesten. Als Betriebssystem ist aktuell eine auf Android 11 basierende Version von Oppos Color OS im Einsatz.

Drinnen steckt, was gerade gut und teuer ist

Bei der Hardware setzt Oppo auf den momentanen Stand der Flaggschiff-Technik. Als Systemchip ist Qualcomms Snapdragon 888 verbaut, dazu gibt es bis zu 512 Gigabyte (GB) Festspeicher und maximal 12 GB Arbeitsspeicher RAM. Auf der Rückseite des Find N gibt es eine Dreifachkamera mit Sonys IMX766-Sensor, Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Telekamera. Für Videocalls und Selfies gibt es pro Display eine weitere Kamera.

Wann es das Find N in Deutschland zu kaufen geben wird, ist noch nicht klar. Neben der Software müssten dafür auch noch die hier gängigen Funkbänder angepasst werden. In China kostet Oppos Falter in der Grundversion mit 256 GB Speicher und 8 GB RAM umgerechnet rund 1070 Euro, für 512 GB und 12 GB RAM werden rund 1255 Euro fällig. dpa

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