US-Präsidentenwahl 2020

Größter Konkurrent? Joe Biden will bei Wahl 2020 gegen Trump antreten

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Joe Biden.

Auch für Donald Trump beginnt der Wahlkampf für die Präsidentenwahl 2020 in den USA. Mit markigen Worten schoss er jetzt gegen zwei mögliche Gegenkandidaten.

Update vom 25. April: 

Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden will für die Demokraten bei der Präsidentschaftswahl 2020 antreten. Das kündigte der 76-Jährige am Donnerstag auf Twitter an. Mit ihm gibt es nun insgesamt 20 demokratische Präsidentschaftsbewerber. Dabei beginnen die parteiinternen Vorwahlen bei den Demokraten erst im kommenden Jahr. Biden gehört zu den bekanntesten Kandidaten seiner Partei: Von 2009 bis 2017 war er Stellvertreter des damaligen US-Präsidenten Barack Obama.

Monatelang war über eine Kandidatur Bidens spekuliert worden. Er selbst heizte die Spekulationen durch verschiedene Aussagen regelmäßig weiter an, ohne sich aber festzulegen. Biden steigt nun vergleichsweise spät in das interne Rennen seiner Partei ein.

19 weitere demokratische Anwärter gibt es bereits. Dazu gehören die Senatoren Elizabeth Warren, Kamala Harris, Cory Booker, Kirsten Gillibrand und Amy Klobuchar sowie der frühere Arbeitsminister Julian Castro, der Ex-Kongressabgeordnete Beto O'Rourke, der aufstrebende Bürgermeister aus Indiana, Pete Buttigieg, und der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 bei den demokratischen Vorwahlen angetreten war und damals Hillary Clinton unterlag.

Trump wütet gegen Sanders und Biden - Meldung vom 17. April

Washington - Die US-Präsidentschaftswahl 2020 wirft ihre Schatten voraus und die Kandidaten bringen sich so langsam in Stellung. Auch für den amtierenden Präsidenten beginnt so langsam der Wahlkampf und Donald Trump holte nun schon einmal zum verbalen Schlag gegen zwei mögliche Gegenkandidaten aus.

Obwohl bei den Demokraten noch etliche Bewerber im Rennen um eine Präsidentschaftskandidatur sind, ist sich Trump ziemlich sicher, wem er auf den Stimmzetteln am Ende entgegentreten muss und findet gleich Beinamen für diese: „Ich glaube, es wird der verrückte Bernie Sanders gegen den verschlafenen Joe Biden sein, die als die beiden Finalisten gegen die vielleicht beste Wirtschaft in der Geschichte unseres Landes (und viele andere großartige Dinge) antreten werden!“, twitterte Trump am Mittwoch. Er freue sich darauf gegen wen auch immer anzutreten, so Trump weiter. Am Ende schließt er mit den markigen Worten: „Möge Gott ihren Seelen beistehen“.

US-Wahl 2020: Etliche Demokraten wollen gegen Donald Trump antreten

Vor allem bei den Demokraten ist allerdings alles andere als sicher, dass Joe Biden für sie ins Rennen um die Präsidentschaft gehen wird. Bei der Oppositions-Partei haben schon jetzt 18 Anwärter ihren Hut in den Ring geworfen. Darunter die Senatorinnen Elizabeth Warren, Kamala Harris und Amy Klobuchar sowie derEx-Kongressabgeordnete Beto O'Rourke, der im vergangenen Jahr im Rennen um einen Senatssitz viel Schlagzeilen gemacht hatte. Eine Kandidatur von Ex-Vizepräsident Joe Biden gilt zwar als wahrscheinlich, ist aber noch nicht bestätigt.

Sanders greift Trump indirekt an

Auch der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 bei den demokratischen Vorwahlen antrat und damals Hillary Clinton unterlag, will einen neuen Versuch starten. Er sorgte in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen, weil der Senator freiwillig seine Steuererklärungen veröffentlicht hatte. Dabei war herausgekommen, dass Sanders durch ein Best-Seller-Buch zum Millionär geworden war. Damit griff Sanders indirekt auch Donald Trump an, da es in den USA durchaus gängig ist, dass Politiker ihre Finanzen offenlegen. Trump hatte dies bis jetzt verweigert, trotz zahlreicher Aufforderungen.

Donald Trump schoss mit markigen Worten gegen mögliche Gegenkandidaten im US-Wahlkampf.

US-Wahl 2020: Republikaner Weld will parteiintern gegen Trump antreten

Doch auch bei Trumps Republikanern hat der Präsident kein komplett freies Feld. Der frühere Gouverneur des US-Bundesstaats Massachusetts, Bill Weld, hatte angekündigt Präsident Donald Trump die Kandidatur der Republikaner bei der Wahl 2020 streitig machen zu wollen. Der 73-Jährige ist der erste Republikaner, der Trump herausfordert. Weld sagte am Montag, es wäre eine „politische Tragödie“, wenn Trump 2020 wiedergewählt und weitere vier Jahre im Amt bleiben würde. „Ich hätte Angst um die Republik.“ Welds Chancen dürften allerdings schlecht stehen: Nach Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Gallup genießt Trump unter Anhängern der Republikaner seit Monaten Zustimmungswerte um die 90 Prozent.

Die 59. Präsidentschaftswahl in den USA ist für den 3. November 2020 geplant. 

rjs/dpa

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