Während einer Kabinettssitzung

Premier der Elfenbeinküste Coulibaly gestorben

Starb an einem Herzinfakt: Amadou Gon Coulibaly, Premier der Elfenbeinküste. Foto: Diomande Ble Blonde/AP/dpa
+
Starb an einem Herzinfakt: Amadou Gon Coulibaly, Premier der Elfenbeinküste. Foto: Diomande Ble Blonde/AP/dpa

Mitten in einer Sitzung des Kabinetts erleidet der Premier der Elfenbeinküste einen Herzinfarkt und stirbt. Der amtierende Staatschef Ouattara trauert um Amadou Gon Coulibaly.

Abidjan (dpa) - Der Ministerpräsident der Elfenbeinküste, Amadou Gon Coulibaly, ist am Mittwoch gestorben. Das teilte die Regierung in Abidjan mit. Coulibaly galt als einer der Favoriten bei der für den 31. Oktober geplanten Präsidentenwahl.

Er stand dem amtierenden Staatschef Alassane Ouattara nahe, der nicht mehr antreten will. Ouattara würdigte Coulibaly in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung als "Sohn" und engsten Mitarbeiter der vergangenen 30 Jahre.

Nach einem Bericht des ivorischen Sendes RTI erlitt Coulibaly während einer Kabinettssitzung einen Herzinfarkt. Es war die erste Sitzung nach seiner Rückkehr von einer mehrwöchigen medizinischen Behandlung in Frankreich. Coulibaly hatte sich bereits 2012 in Frankreich einer Herzoperation unterzogen. Die Elfenbeinküste mit ihren rund 25 Millionen Einwohnern war bis 1960 eine französische Kolonie und hat noch immer enge Verbindungen nach Frankreich. Das Land ist der größte Exporteur von Kakao.

© dpa-infocom, dpa:200709-99-724910/2

RTI-Sondersendung

Auch interessant

Meistgelesen

US-Geheimdienste: Russland arbeitet gegen Wahlsieg Bidens
US-Geheimdienste: Russland arbeitet gegen Wahlsieg Bidens
US-Sanktionen gegen Hongkong: Der Ton wird schärfer
US-Sanktionen gegen Hongkong: Der Ton wird schärfer
Bombendrohungen gegen Gesundheitsämter in drei Bundesländern
Bombendrohungen gegen Gesundheitsämter in drei Bundesländern
Hilfe für Moria: Situation „überwiegend erbärmlich“ - Seehofer verbietet Aufnahme von Flüchtlingen
Hilfe für Moria: Situation „überwiegend erbärmlich“ - Seehofer verbietet Aufnahme von Flüchtlingen

Kommentare