Wegen Medienberichten

Verbreitung von Terrormaterial: Russland ermittelt gegen BBC

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BBC

Die russische Medienaufsicht hat Untersuchungen gegen den britischen Sender BBC wegen Verbreitung von terroristischem Material eingeleitet.

Moskau - Das Material, das in Russland verfügbar ist, werde bis Monatsende eingehend überprüft, teilte die Medienaufsicht Roskomnadsor am Donnerstag in Moskau mit.

Konkret nennt die Behörde Berichte von BBC World News, in denen der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat, Abu Bakr al-Bagdadi, zitiert wird. Es werde untersucht, ob die BBC bei der Ausstrahlung in Russland und bei der Veröffentlichung von Inhalten auf ihrer Internetseite gegen russische Gesetze verstoßen habe, hieß es. Das russische Außenministerium unterstütze die Ermittlungen.

Die BBC war im Dezember vergangenen Jahres ins Visier der russischen Behörden geraten, nachdem in Großbritannien gegen den kremlnahen Sender RT (früher Russia Today) Ermittlungen eingeleitet worden waren. Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom warf RT vor, im Frühjahr parteiisch berichtet zu haben. Die BBC betonte, ihre Arbeit stehe im Einklang mit allen Gesetzen und Regeln in Russland. Daneben waren Großbritannien und Russland im vergangenen Jahr wegen des Falles Skripal aneinander geraten.

dpa

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