Rezept

Couscous kochen: So gelingt Ihnen die vielseitige Beilage garantiert

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Couscous ist sehr vielseitig und schnell gemacht.

Couscous findet schon längst nicht mehr nur in der exotischen Küche Verwendung. Die kleinen Körner passen zu sehr vielen Gerichten und sind schnell gemacht.

Couscous klingt fremdartig und kommt aus der nordafrikanischen Küche. Betrachtet man allerdings, aus was die kleinen Körner hergestellt werden, ist es nicht mehr ganz so exotisch: Couscous besteht in der Regel aus Hartweizengrieß, wie die beliebte italienische Pasta. Es gibt die Kügelchen aber auch aus Gerste oder Hirse.

Im Unterschied zu Pasta wird Couscous allerdings nicht gekocht, sondern gedämpft oder mit der Quellmethode gegart. Dazu wird traditionell eine spezielle Topfkombination, die Couscousière, verwendet. Dabei steht auf einem größeren Topf ein kleinerer, der kleine Löcher im Boden hat. Im unteren Topf wird Wasser gekocht oder die Hauptspeise gegart. Der aufsteigende Dampf gart dann ganz nebenbei den Couscous, der dadurch auch den Geschmack der anderen Zutaten annimmt.

Video: Echt einfache Rezepte mit Couscous

Wer sich nun nicht unbedingt extra eine Couscousière anschaffen will, kann Couscous auch ganz einfach mit der Quellmethode garen:

Coucous richtig zubereiten: Das brauchen Sie

  • 250 g Couscous
  • 300 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Butter
  • 1 Schuss Olivenöl

Bulgur oder Couscous: Im Geschmack unterscheiden sie sich

So bereiten Sie Couscous richtig und ganz einfach zu

  1. Kochen Sie das Wasser in einem Topf auf und fügen Sie Salz und den Schuss Olivenöl zu.
  2. Sobald das Wasser sprudelnd kocht, nehmen Sie es vom Herd und lassen den Couscous hineinrieseln.
  3. Rühren Sie einmal gut um und decken Sie den Topf dann mit einem Deckel ab.
  4. Lassen Sie den Couscous nun ungefähr fünf Minuten stehen und in Ruhe ausquellen.
  5. Ist der Couscous aufgequollen, verteilen Sie die Butter in Flöckchen darauf und lockern den Couscous mit einer Gabel auf. Dabei mischen Sie die Butter unter.

Und schon können Sie herrlich lockeren und buttrigen Couscous genießen.

So können Sie Couscous in der Küche verwenden

Die kleinen Körner passen als Beilage zu diversen vegetarischen und Fleischgerichten. Sie können ihn als Salat mit knackigem Gemüse anmachen oder auch zu Bratlingen formen und in der Pfanne bräunen. Manch einer gibt den Kügelchen auch als sättigende Einlage in die Suppe (dann natürlich ungekocht) oder isst sie in der süßen Variante zum Frühstück. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Lesen Sie auch: Marokkanisch kochen – Diese Zutaten sorgen für den authentischen Geschmack

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Wie der Portobello was ins Mützchen bekommt

Orientalisch wird der Portobello, wenn er mit Couscous, Paprika, Minze und Zitrone gefüllt wird. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Orientalisch wird der Portobello, wenn er mit Couscous, Paprika, Minze und Zitrone gefüllt wird. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Alexander Kostadinov arbeitet als Koch in Altötting (Bayern) und engagiert sich im Verband der Köche Deutschlands e.V. (VDK). Foto: Philippe Arlt/VKD/dpa-tmn
Alexander Kostadinov arbeitet als Koch in Altötting (Bayern) und engagiert sich im Verband der Köche Deutschlands e.V. (VDK). Foto: Philippe Arlt/VKD/dpa-tmn © Philippe Arlt
Der Portobello sieht aus wie ein Champignon in XXL. Aber seine Lamellen sind stärker ausgeprägt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Der Portobello sieht aus wie ein Champignon in XXL. Aber seine Lamellen sind stärker ausgeprägt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Es geht auch vegetarisch - zum Beispiel mit einer Füllung aus Zucchini, Tomaten, Paprika und Feta. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Es geht auch vegetarisch - zum Beispiel mit einer Füllung aus Zucchini, Tomaten, Paprika und Feta. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Matthias F. Mangold ist Kochbuchautor aus Venningen (Rheinland-Pfalz). Foto: Matthias F. Mangold/dpa-tmn
Matthias F. Mangold ist Kochbuchautor aus Venningen (Rheinland-Pfalz). Foto: Matthias F. Mangold/dpa-tmn © Matthias F. Mangold
Eine Füllung aus Tomaten, Basilikum und Mozzarella gibt dem Portobello eine italienische Note. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Eine Füllung aus Tomaten, Basilikum und Mozzarella gibt dem Portobello eine italienische Note. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Portobello-Pilze können sowohl im Ofen als auch in der Pfanne gegart werden. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Portobello-Pilze können sowohl im Ofen als auch in der Pfanne gegart werden. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert

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