Rezept

Frühling auf dem Teller: So gelingt die Spargel-Bärlauch-Quiche

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Spargel-Bärlauch-Quiche - ein wahrer Genuss, nicht nur für Spargel-Fans. 

In einer saftigen Quiche können Sie Spargel einmal anders genießen als mit Sauce Hollandaise. Mit von der Partie ist in diesem Rezept ein anderer Frühlingsklassiker - der Bärlauch.

Die Spargelzeit ist gerade im vollen Gange. Und fast parallel dazu hat auch der Bärlauch, vielen besonders in verarbeiteter Form zu Bärlauchpesto bekannt, Saison. Warum also nicht einmal Spargel und Bärlauch die Möglichkeit geben, gemeinsam in einem Gericht eine tragende Rolle zu spielen?

Wo bekomme ich Bärlauch her? 

Das hört sich jetzt komisch an, aber: Einfach mal einen Sonntagsspaziergang machen. Vielleicht nicht mitten in der Stadt sondern eher außerhalb. Dortsprießt der Bärlauch an Wald- und Wiesenrändern aus dem Boden. Wer ihn nicht gleich verarbeitet stellt die einzelnen Blätter zu einem Büschel zusammen und steckt sie zu einem Drittel ihrer Länge in ein mit Wasser gefülltes Glas. So bleibt der Bärlauch für etliche Tage frisch. 

Aber Vorsicht: Sie dürfen Bärlauch nicht mit Maiglöckchen verwechseln, die Blätter der Pflanzen ähneln sich stark, jedoch sind alle Pflanzenteile des Maiglöckchens sehr stark giftig.

Grünen oder weißen Spargel verwenden? 

Beide Sorten! Denn das bringt ein wenig Farbe ins Spiel. Den weißen Spargel natürlich zuvor schälen. Und wer eine der beiden Sorten nicht mag: einfach weglassen. 

Für Fleischliebhaber: 

Natürlich können Fleischliebhaber auch angebratene Speckwürfel mit in die Auflaufform geben. Und so auf ihre Kosten kommen. 

Warm oder kalt? Hauptspeise oder Beilage?

Hier ist wirklich alles möglich. An heißen Frühlingstagen schmeckt eine kalte Spargel-Bärlauch-Quiche wunderbar als leichte Hauptspeise. Bei Grillabenden macht sie eine tolle Figur auf dem Beilagenbuffet. 

Lesen Sie hier: Saftige, köstliche Burger vom Grill? Mit diesen Tipps geht's ganz leicht.

Rezept: Spargel-Bärlauch-Quiche

Portionen: 10
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Zubereitungszeit: 50 Minuten

Zutaten für Mürbteig:

250 g Mehl
125 g Butter
1 Ei
1 TL Salz

Zutaten für die Füllung:

3 Eier
200 g Saure Sahne
200 g Creme fraiche
1 EL Salz
1 TL Pfeffer
1/2 TL Muskat
200 g grüner Spargel
200 g weißer Spargel
1 Stange Lauch
1 EL Butter
100 g Bärlauch

Zum Einfetten der Form:

1 EL Butter

Und so wird's gemacht: 

1. Aus Mehl, Butter, Ei und Salz einen Mürbteig erstellen, in Folie einwickeln und kalt stellen.
2. Den Lauch in feine Ringe schneiden und in der Butter andünsten.
3. Den Spargel putzen, dritteln und die Spitzen beiseite legen.
4. Wasser in einen Topf geben, erhitzen und zuerst die Spargelenden 3 Minuten darin ziehen lassen, anschließend die Spargelspitzen zugeben und weitere 2 Minuten ziehen lassen.
5. Während Lauch und Spargel abkühlen, die Eier schaumig rühren und Saure Sahne und Creme fraiche unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
6. Den Parmesan reiben und den Bärlauch in feine Streifen schneiden.
7. Lauch, Parmesan und Bärlauch in die Ei-Masse geben und vorsichtig unterheben.
8. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen.
9. Den Teig in eine mit Butter gefettete Quiche-Form setzten (auch am Rand) und leicht andrücken.
10. Die Spargel-Ei-Masse hineingießen und mit dem Spargel belegen. Bei 180 Grad zirka 50 Minuten backen.

Zubereitung im Video: Spargel-Bärlauch-Quiche

Weitere Rezepte finden Sie auf Anja Auers Blog www.die-frau-am-grill.de und ihrem YouTube-Kanal www.youtube.com/c/diefrauamgrill

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Was, zwei Liter Wasser für eine Single-Portion Nudeln? Ja! Nudeln sollten vollständig von Wasser bedeckt sein. Sonst gibt es Nudel-Klump. Faustregel: Ein Liter auf 100 Gramm Nudeln.
Was, zwei Liter Wasser für eine Single-Portion Nudeln? Ja! Nudeln sollten vollständig von Wasser bedeckt sein. Sonst gibt es Nudel-Klump. Faustregel: Ein Liter auf 100 Gramm Nudeln. © Pixabay
Das Wasser muss kochen. Erst dann kommen die Nudeln dazu.
Das Wasser muss kochen. Erst dann kommen die Nudeln dazu. © Pixabay
Faustregel: Breite Nudeln passen zu schweren, stückigen Soßen wie Bolognese – feine Nudeln zu leichten Soßen.
Faustregel: Breite Nudeln passen zu schweren, stückigen Soßen wie Bolognese – feine Nudeln zu leichten Soßen. © Pixabay
Kippen Sie auch einen Schluck Olivenöl ins Wasser, damit die Spaghetti nicht aneinanderkleben? Ganz schlecht, denn das Öl verklebt die Oberfläche der Nudeln, so dass sie die Soße nicht mehr richtig aufnehmen können. Besser: Etwas Kochwasser in die Schüssel – oder Nudeln gleich mit der Sauce vermischen.
Kippen Sie auch einen Schluck Olivenöl ins Wasser, damit die Spaghetti nicht aneinanderkleben? Ganz schlecht, denn das Öl verklebt die Oberfläche der Nudeln, so dass sie die Soße nicht mehr richtig aufnehmen können. Besser: Etwas Kochwasser in die Schüssel – oder Nudeln gleich mit der Sauce vermischen. © Pixabay
Mit Salz sollte man sparsam umgehen – aber nicht beim Nudelnkochen. Denn nur ein kleiner Teil des Salz kommt auch in der Nudel an. Ein Teelöffel pro Liter sollte es schon sein.
Mit Salz sollte man sparsam umgehen – aber nicht beim Nudelnkochen. Denn nur ein kleiner Teil des Salz kommt auch in der Nudel an. Ein Teelöffel pro Liter sollte es schon sein. © Pixabay
Nudeln brauchen wirklich nicht viel Aufmerksamkeit. Aber zwei, drei Mal rühren zwischendurch tut ihnen gut. Es verhindert, dass sie zusammenkleben.
Nudeln brauchen wirklich nicht viel Aufmerksamkeit. Aber zwei, drei Mal rühren zwischendurch tut ihnen gut. Es verhindert, dass sie zusammenkleben. © Pixabay
Die Nudeln sind fertig, doch wo ist jetzt das Nudelsieb? Während Sie in der Schublade kramen, werden die Spaghetti labberig – das war’s dann mit al dente.
Die Nudeln sind fertig, doch wo ist jetzt das Nudelsieb? Während Sie in der Schublade kramen, werden die Spaghetti labberig – das war’s dann mit al dente. © Pixabay
Schreck lass nach – die kalte Dusche bei Abschrecken spült die Stärke von den Nudeln. So kann die Soße nicht mehr an ihnen haften.
Schreck lass nach – die kalte Dusche bei Abschrecken spült die Stärke von den Nudeln. So kann die Soße nicht mehr an ihnen haften. © Pixabay

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