Huiuiui!

Hat Ihre 1-Euro-Münze auch diesen sündigen Makel? Dann könnten satte 50.000 Euro winken

Einer 1-Euro-Münze auf eBay fehlt ein sündiges Detail. (Symbolbild)
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Einer 1-Euro-Münze auf eBay fehlt ein sündiges Detail. (Symbolbild)

Diese Euro-Münze soll nur so vor "Fehlern" strotzen - und genau aus diesem Grund ist sich der Verkäufer sicher: Die Rarität ist locker einen fünfstelligen Betrag wert.

An diese 1 -Euro-Münze denkt er bestimmt noch lange zurück: Sie stamme aus seiner privaten Münzsammlung, schrieb der Verkäufer damals auf eBay. Nun wolle er sich von der "sehr seltene originale" 1-Euro-Münze trennen - und an den Höchstbietenden vermachen. 50.000 Euro sollte das gute Stück wert sein, zumindest wenn es nach dem Auktionator ging.

1-Euro-Münze aus Italien strotzt nur so vor "Fehlern" - diese Makel sollen sie so wertvoll machen

Dafür hatte er seiner Beschreibung zufolge auch triftige Argumente: Die Geldmünze, welche aus Italien stammt, soll schließlich "sehr viele Fehler" haben, die sie zu einer begehrten Fehlprägung machen. Vergleicht man die Bilder der Münze mit dem Original, fällt auf, dass die Füße des auf der Motivseite abgebildeten Homo Vitruvianus falsch herum sind.

Auch interessant: Mann ersteigert Münze auf eBay - dann erfährt er, wie viel sie wirklich wert ist.

Zudem scheinen sie kaum den "Boden" der Pille zu berühren. Außerdem ist das Gesicht der Figur durch einen Materialüberschuss unkenntlich geworden. Auch die Sterne im äußeren Ring sind wohl aus demselben Grund viel zu dick geraten. Dafür scheinen dem Homo Vitruvianus aber die  Genitalien zu fehlen.

50.000 Euro für fehlende Genitalien? Verkäufer zählt auf

Auch auf der Zahlseite sollen sich zahlreiche Makel verstecken. So sei "die Zahl 1 verpresst", erklärte der Verkäufer weiter und zudem sei die Europa-Karte fehlerhaft

Erfahren Sie hier: Hat Ihre 1-Euro-Münze diesen Fehler? Dann sind 100.000 Euro drin.

Kein Wunder, stammt die Münze aus dem Jahre 2002! Erst zwei Jahre später begann die Ost-Erweiterung und Länder wie Polen, Ungarn oder Rumänien wurden erstmals hinzugefügt und auf die Münzen geprägt.

Ob sich wohl jemand finden wird, der für dieses Prachtstück auch bereit ist, eine fünfstellige Summe hinzublättern?

Video: Euro-Münzen Herstellung

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jp

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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