Faszinierend

Journalistin enthüllt: Das würden Ihnen Millionäre nie verraten

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Um die Welt jetten, Champagner schlürfen und jeden Tag feiern bis zum Abwinken: Millionäre leben in Saus und Braus. Oder etwa doch nicht?

Die High Society lässt selten Ottonormalverbraucher hinter die Kulissen blicken. Doch einer Journalistin ist es jetzt gelungen – mit überraschendem Ergebnis.

Die Rich Kids of Instagram jetten durch die Welt, klotzen mit dicken Karren und viel Bling-Bling – doch meist ist das alles nicht selbst verdient, sondern von den Eltern oder der Familie gesponsert.

Doch die sieht man dafür weniger in den sozialen Netzwerken, sie verhalten sich dagegen ungewohnt still. Wie leben eigentlich die oberen Zehntausend wirklich hinter der goldenen Fassade? Wie schaut der Alltag eines Millionärs aus, der alles hat, aber nicht darüber spricht?

Millionäre in New York geben sich bescheiden

Das wollte die renommierte Tageszeitung "New York Times" jetzt wissen und hat mit Millionären aus ganz New York gesprochen. Und den Einblick, den sie in die Welt der Schönen und Reichen erhielt, überraschte.

So erklärte zum Beispiel die Millionärin Beatrice: "Ich mache sogar das Label von unserem Sechs-Dollar-Brot ab", sagt sie - weil sie sich schäme. Ihr Hausmädchen sei eine Einwanderin aus Lateinamerika, da fühle sie sich nicht wohl mit ihren mehreren Millionen Dollar. "Die Entscheidungen, die ich treffen kann, sind öbszön", so Beatrice.

Es wirkt schon fast absurd, wie ähnlich die Geschichten seien, die sie zu hören bekam, meint die Reporterin Rachel Sherman, die sich für die NYT auf die Suche begab. So soll ihr ein Designer gebeichtet haben, dass er die Preisschilder von gelieferten Einkäufen und Möbeln wegmache, damit sie seine Angestellten nicht zu Gesicht bekämen.

Eine andere Frau, die zusammen mit ihrem Mann 40 Millionen Euro gemacht hat, gab zu: "Niemand weiß, wie viel Geld wir ausgeben. Sie sind die einzige Person, der ich jemals eine genaue Zahl genannt habe." Bei all ihren Gesprächen sei Sherman schließlich aufgefallen, dass sich die Superreichen für ihren Überfluss entschuldigten oder es ihnen unangenehm war, damit zu prahlen.

Wussten Sie, dass man Ihnen im Gesicht ansehen kann, ob Sie reich oder arm sind? Warum das so ist, erfahren Sie hier.

Wollen auf dem Teppich bleiben? Viele Millionäre verstecken ihren Reichtum

Es ging angeblich sogar so weit, dass sich einige Interviewpartner sogar zur besseren Mittelschicht zählten und ihren Lebensstil als "angenehm" bezeichneten. Andere wiederum gaben sich besonders bescheiden und meinten gegenüber Sherman, sie hätten nur "Glück gehabt".

"Während es immer als wünschenswert gilt, Reichtum zu erlangen, so scheint es doch nicht einfach oder simpel, reich zu sein", glaubt Sherman. Weil die Millionäre Angst vor einem Stigma durch die nicht so gut betuchte Gesellschaft hätten, so ihr Fazit nach den Gesprächen, würden sie deshalb schweigen und gar versuchen, ihren Reichtum vor den Augen anderer zu verstecken.

Stattdessen rechtfertigen sie sich, indem sie betonen, dass sie hart für das viele Geld gearbeitet hätten und es nur in Maßen ausgeben würden. Von verschwenderischen Protz-Aktionen würden sie hingegen eher Abstand nehmen. Damit sie sich wenigstens ein wenig normal fühlen könnten, so Sherman abschließend.

Lesen und sehen Sie hier alles über die Protz-Auftritte der Rich Kids of Instagram.

Auch interessant: So prahlt ein Millionen-Hochstapler unbekümmert auf Ibiza.

jp

Die reichsten Deutschen 2017 - und wie sie erfolgreich wurden

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