Senken Sie Ihr Krebsrisiko

Knubbel im Mund? Bei welchen Veränderungen im Mundraum Sie zum Arzt gehen sollten

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Gesunde Mundflora, gesunder Körper? Veränderte Mundschleimhaut ist meist harmlos - kann aber auch ernste Folgen haben.

Veränderungen der Mundschleimhaut sind oft harmlos - es können aber auch ernsthafte Erkrankungen wie Mundkrebs dahinterstecken - so deuten Sie die Anzeichen richtig.

Wer häufig Aphten oder Herpes hat, muss zwar unangenehme Symptome wie Brennen und Spannungsgefühl aushalten, allerdings gelten diese Hautveränderungen als eher harmlos. Doch es gibt Veränderungen der Mundschleimhaut, die auf schlimme Krankheiten wie Mundkrebs hinweisen.

Mundschleimhaut beobachten: Wann der Weg zum Arzt führen sollte

Diese sind zwar eher selten, sollten aber sehr ernst genommen werden. Die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Uniklinikums Aachen warnt: Hinter Veränderungen der Oberflächenbeschaffenheit der Mundschleimhaut kann auch eine Krebsvorstufe stecken. Besonders auf die Farbe der Mundschleimhaut solle geachtet werden: Verfärbt sie sich, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass sich ein Tumor entwickelt.

Nicht nur eine veränderte Farbe, auch auffälliges Gewebe sollte vom Facharzt untersucht werden. Als tumorverdächtig gelten auch langwierige Entzündungen, die mit Dellen in der Mundschleimhaut einhergehen.

So senken Sie Ihr Mundkrebs-Risiko

Werden Tumore im Mund- und Kieferbereich frühzeitig erkannt, können sie gut behandelt werden. Daher ist es ratsam, den Mundraum zu beobachten und bei Veränderungen den Allgemeinarzt aufzusuchen, der gegebenenfalls zu einem Facharzt überweist. Auch der Zahnarzt ist gefragt: Krebsfrüherkennung in der Mundhöhle muss im Rahmen der zahnärztlichen Routineuntersuchung erfolgen, wie die Uniklinik Aachen meldet.

Um das Mundkrebs-Risiko zu senken, können Sie selbst einiges tun:

  • Rauchstopp: Rauchen fördert die Entwicklung von Mundkrebs
  • Alkoholkonsum eindämmen
  • auf die richtige Mundhygiene achten

Als Risikofaktoren gelten auch:

  • virale Infektionen
  • irritierte Mundschleimhaut durch scharfe Zahnkanten
  • chronische Entzündungen

Video: Kampf gegen Krebs - die Lösung steckte die ganze Zeit in unseren Zellen

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Lesen Sie auch: Vorsicht vor Mundspülungen: Viele machen fatalen Fehler, der dem Herz schadet.

Erfahren Sie hier, wie Ihre Essgewohnheiten Ihr Krebsrisiko senken.

jg

Diese Dinge sind schlecht für Ihre Zähne

Snacks: Knabbereien wie Chips und Flips oder auch Gummibärchen, Bonbons und andere Süßigkeiten enthalten viel Zucker und Stärke. Diese wird von Plaque-Bakterien in Säure umgewandelt, die wiederum den Zähnen, genauer gesagt dem Zahnschmelz, schadet. Ein weiterer Nachteil: Snacks sorgen für eine verminderte Produktion von Speichel, der im Mund eine wichtige Schutzfunktion übernimmt.
Snacks: Knabbereien wie Chips und Flips oder auch Gummibärchen, Bonbons und andere Süßigkeiten enthalten viel Zucker und Stärke. Diese wird von Plaque-Bakterien in Säure umgewandelt, die wiederum den Zähnen, genauer gesagt dem Zahnschmelz, schadet. Ein weiterer Nachteil: Snacks sorgen für eine verminderte Produktion von Speichel, der im Mund eine wichtige Schutzfunktion übernimmt. © Pixabay
Fruchtsäfte: Das Problem bei Fruchtsäften ist der teilweise hohe Zuckergehalt. Orangensäfte enthalten manchmal nur unwesentlich weniger Zucker als Limonaden.
Fruchtsäfte: Das Problem bei Fruchtsäften ist der teilweise hohe Zuckergehalt. Orangensäfte enthalten manchmal nur unwesentlich weniger Zucker als Limonaden. © Pixabay
Kaffee: Es ist kein Geheimnis. Kaffee sorgt für Verfärbungen der Zähne. Das gleiche gilt für das ...
Kaffee: Es ist kein Geheimnis. Kaffee sorgt für Verfärbungen der Zähne. Das gleiche gilt für das ... © Pixabay
Rauchen: Es erhöht zudem das Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches und kann zu Zahnverlusten führen. Im schlimmsten Fall kann Rauchen auch Mund-, Lippen oder Zungenkrebs verursachen.
Rauchen: Es erhöht zudem das Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches und kann zu Zahnverlusten führen. Im schlimmsten Fall kann Rauchen auch Mund-, Lippen oder Zungenkrebs verursachen. © Pixabay
Piercings: Metalle von Piercings im Mundbereich schaden nicht nur den Zähnen, sondern auch dem Zahnfleisch. Dies kann teilweise gravierende Folgen haben, Zähne können im schlimmsten Fall sogar ausfallen.
Piercings: Metalle von Piercings im Mundbereich schaden nicht nur den Zähnen, sondern auch dem Zahnfleisch. Dies kann teilweise gravierende Folgen haben, Zähne können im schlimmsten Fall sogar ausfallen. © Pixabay
Wein: Die in Rotwein enthaltenen chromogenen Moleküle und Tannine können zu einer Verfärbung der Zähne führen. Gleichzeitig schadet die Säure in Rot- und Weißwein dem Zahnschmelz.
Wein: Die in Rotwein enthaltenen chromogenen Moleküle und Tannine können zu einer Verfärbung der Zähne führen. Gleichzeitig schadet die Säure in Rot- und Weißwein dem Zahnschmelz. © Pixabay
Zähneknirschen: Speziell angefertigte Schienen können übermäßiges nächtliches Zähneknirschen und dadurch Schäden an der Zahnsubstanz vermeiden.
Zähneknirschen: Speziell angefertigte Schienen können übermäßiges nächtliches Zähneknirschen und dadurch Schäden an der Zahnsubstanz vermeiden. © picture alliance / dpa
Essstörungen: Auch auf die Zähne können Sie sich auswirken. Denn Menschen etwa, die unter der Binge-Eating-Störung leiden, bekommen periodische Heißhungerattacken und verlieren die Kontrolle über Ihr Essverhalten. Dieses exzessive Essverhalten kann schädlich für die Zähne sein.  
Essstörungen: Auch auf die Zähne können Sie sich auswirken. Denn Menschen etwa, die unter der Binge-Eating-Störung leiden, bekommen periodische Heißhungerattacken und verlieren die Kontrolle über Ihr Essverhalten. Dieses exzessive Essverhalten kann schädlich für die Zähne sein.    © picture alliance / dpa
Verpackungen oder Flaschen mit dem Mund öffnen: So wie im Bild sollte es eigentlich sein. Doch viele Menschen öffnen Bierflaschen oder andere Verpackungen mit den Zähnen. Das sollten Sie besser lassen, da die Materialien theoretisch splittern könnten. Auf alle Fälle ist das Öffnen von Verpackungen schädlich für die Zähne. Ähnlich ist es mit dem Stifte oder Fingernägel kauen.
Verpackungen oder Flaschen mit dem Mund öffnen: So wie im Bild sollte es eigentlich sein. Doch viele Menschen öffnen Bierflaschen oder andere Verpackungen mit den Zähnen. Das sollten Sie besser lassen, da die Materialien theoretisch splittern könnten. Auf alle Fälle ist das Öffnen von Verpackungen schädlich für die Zähne. Ähnlich ist es mit dem Stifte oder Fingernägel kauen. © Pixabay

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