Schutz vor UV-Strahlen

Sonnencreme fürs Gesicht: Darauf kommt es beim Cremen an

Warum sollten Sie für Ihr Gesicht eine spezielle Sonnencreme benutzen? Und welche ist die richtige für Sie?

Während Sie den Rest Ihres Körpers unter Kleidung verstecken können, ist Ihr Gesicht permanent der Sonne ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, dass sie Ihr Gesicht vor den UV-Strahlen der Sonne schützen. Denn diese können nicht nur Sonnenbrand* verursachen, sie tragen auch zur vorzeitigen Hautalterung bei und können schlimmstenfalls zu Hautkrebs führen.

Lesen Sie auch: Krebserregender Stoff in Sonnencreme: Studie zeigt, dass alte Sonnenmilch gefährlich ist.

Warum für das Gesicht eine eigene Sonnencreme verwenden?

Die Haut im Gesicht ist besonders empfindlich und hat im Gegensatz zum restlichen Körper ganz eigene Bedürfnisse. Spezielle Sonnencreme fürs Gesicht ist diesen besonderen Bedürfnissen angepasst. Normale Sonnencreme gehört deswegen nur dann ins Gesicht, wenn Sie eher unempfindliche Haut haben oder gerade nichts anderes zur Verfügung steht. Herkömmliche Sonnencreme ist für das Gesicht oftmals zu fettig und hinterlässt außerdem oft einen weißen Film auf der Haut.

Es gibt jedoch nicht „die“ eine Sonnencreme, die perfekt fürs Gesicht ist. Denn von Mensch zu Mensch muss der Sonnenschutz ganz unterschiedliche Bedingungen erfüllen. Manche haben eine eher ölige Haut, während andere mit einer trockenen Haut zu kämpfen haben.

Welche Sonnencreme passt zu den Bedürfnissen meiner Haut?

  • Ölige Gesichtshaut: Menschen mit öliger oder Mischhaut sollten zu leichten, fettfreien Sonnencremes greifen. Schwere Cremes neigen dazu, auf der Haut speckig zu glänzen. Außerdem können sie die Poren verstopfen und zu Unreinheiten führen. Spezielle Cremes mit einem mattierenden Effekt sind bestens geeignet für ölige Haut.
  • Trockene Haut freut sich über reichhaltige Cremes. Sie braucht viel Feuchtigkeit.
  • Empfindliche Haut: Ist Ihre Haut eher empfindlich, sollten Sie zu Sonnencremes ohne Duftstoffe greifen. Sie können die Haut lichtempfindlich machen, Allergien und Pigmentstörungen auslösen.
  • Helle Hauttypen: Haben Sie sehr blasse Haut, die schnell verbrennt, sollten sie einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor (LSF) wählen.
  • Schwitzen im Gesicht: Treiben Sie in der Sonne Sport oder neigen Sie generell dazu, im Gesicht zu schwitzen, sollten Sie eine wasserfeste Sonnencreme benutzen.

Zusätzlich zur Sonnencreme kann auch ein Hut vor UV-Einstrahlung schützen. Auch Ihre Kopfhaut wird Ihnen danken!

Übrigens: Haben Sie vor, in natürlichen Gewässern baden zu gehen, sollten sie einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Das in vielen Sonnencremes enthaltene Octinoxat und Oxybenzon kann das Erbgut von Fischen und Korallen schädigen. Es sollte deshalb nicht im Wasser landen. Hawaii hat die UV-Filter bereits verboten. (cw) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Stiftung Warentest informiert über Selbstbräuner.

«Stiefmütterchen» des Körpers: Füße brauchen Aufmerksamkeit

Bitte auch pflegen: Während der Körper häufig gewaschen und eingecremt wird, schenken die meisten ihren Füßen weniger Beachtung. Auch sie sollten aber mit Seife gewaschen und vor allem ordentlich abgetrocknet werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Bitte auch pflegen: Während der Körper häufig gewaschen und eingecremt wird, schenken die meisten ihren Füßen weniger Beachtung. Auch sie sollten aber mit Seife gewaschen und vor allem ordentlich abgetrocknet werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Nicht nur der Nacken, auch Füße freuen sich ab und an über eine Massage. Das geht zum Beispiel mit einem Igelball. Damit lässt sich auch die Fußmuskulatur trainieren - etwa, indem man den Ball mit den Zehen "greift". Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Nicht nur der Nacken, auch Füße freuen sich ab und an über eine Massage. Das geht zum Beispiel mit einem Igelball. Damit lässt sich auch die Fußmuskulatur trainieren - etwa, indem man den Ball mit den Zehen «greift». Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Wellness für die Füße: Wer häufiger barfuß läuft, tut seinen Füßen einen Gefallen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Wellness für die Füße: Wer häufiger barfuß läuft, tut seinen Füßen einen Gefallen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Dr. Jens Wippert ist Physiotherapeut und bietet in seiner Praxis das Bewegungskonzept Spiraldynamik für die Füße an. Foto: Stefanie Aumiller/Sanamotus/dpa-tmn
Dr. Jens Wippert ist Physiotherapeut und bietet in seiner Praxis das Bewegungskonzept Spiraldynamik für die Füße an. Foto: Stefanie Aumiller/Sanamotus/dpa-tmn © Stefanie Aumiller
Dr. Hartmut Stinus ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Orthopaedicum Northeim sowie Vizepräsident der Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie. Foto: Hartmut Stinus/dpa-tmn
Dr. Hartmut Stinus ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Orthopaedicum Northeim sowie Vizepräsident der Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie. Foto: Hartmut Stinus/dpa-tmn © Hartmut Stinus

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