Die besten Sonnencremes 2019

Sonnencremes im Test: Ausgerechnet vier günstige Produkte schneiden am besten ab

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Welche Sonnencreme ist die beste? Die Stiftung Warentest kürte vier Sonnenschutz-Sieger.

Wir lieben sie, obwohl sie uns krank machen kann: Die Sonne. Ganz wichtig: Die richtige Sonnencreme. Vier Produkte schaffen es dabei immer wieder in die Hitliste.

Das Strandtuch einpacken und ab an den See: Sommerkinder lieben die warmen Wochen im Jahr. Doch auch wenn Sonnenstrahlen auf der Haut gut tun: Sie sind der Hauptrisikofaktor für Hautkrebs, der tödlich enden kann. Deshalb gilt: In der Mittagshitze raus aus der Sonne und immer Sonnencreme auftragen. Die Auswahl an Sonnenschutzmitteln in Drogerie, Discounter, Apotheke und Supermarkt ist enorm, da fragen sich viele: Welche Sonnencreme ist die beste?

Vier Sonnencremes bekommen Bestnote

Nicht nur die deutsche Verbraucherorganisation Stiftung Warentest, auch das Verbrauchermagazin Öko Test testeten Sonnencremes auf ihre Wirksamkeit. Das überraschende Ergebnis: Vor allem die billigen Produkte aus Supermarkt und Discounter schneiden erstaunlich gut ab.

So kürte die Stiftung Warentest in ihrem letzten großen Sonnenschutzmittel-Vergleich im Juli 2018 vier Sieger. Geprüft wurden die Produkte auf Einhalten des ausgelobten Schutzes, Feuchtigkeitsanreicherung, Anwendung, mikrobiologische Qualität und kritische Duftstoffe.

Die vier besten Sonnencremes im Überblick:

Platz 1 (sehr gut - 1,3): Lidl Cien Sun Sonnenmilch Classic

Platz 2 (sehr gut - 1,3): Penny und Rewe t. Today Sonnenmilch

Platz 3 (sehr gut - 1,4): dm Sundance Sonnenspray

Platz 4 (sehr gut - 1,4): Real Sôi Sonnenmilch

Negativ aufgefallen ist im Stiftung Warentest-Vergleich die Sunmilk Sensitive der Marke Eco. Sie wurde vor allem wegen der fehlenden Schutzwirkung mit mangelhaft bewertet.  

Mehr zum Stiftung Warentest Sonnenschutzmittel-Vergleich finden Sie hier

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Video: Hausmittel gegen Sonnenbrand

Öko Test kürt drei Sonnencremes zum Testsieger - ein teures Produkt bekommt Note fünf

Öko Test prüfte in seinem aktuellsten Vergleich sogar 27 Produkte, einerseits auf deren Wirksamkeit, aber auch auf Hautverträglichkeit. Viele der Produkte wurden mit "sehr gut" bewertet - allen voran die Naturkosmetik-Produkte. Besonders gut schnitten dabei die Sonnenschutzmittel von Ladival, Elkos und Sundance ab.

Kritisch sieht Öko Test allerdings die bedenklichen UV-Filter, die in den meisten getesteten konventionellen Sonnencremes stecken. Zu den chemischen UV-Filtern zählt etwa Ethylhexyl Methoxycinnamat, das zwar in der EU zugelassen ist, jedoch durch seine hormonelle Wirksamkeit in Verdacht steht, Krebs zu fördern und unfruchtbar zu machen.

Als Negativ-Beispiel tut sich hier bei der Öko Test-Analyse das Produkt Lancaster Sun Beauty Velvet Milk mit Lichtschutzfaktor 30 hervor: Es enthält zwei bedenkliche UV-Filter, Duftstoffe, die Allergien auslösen können und andere umstrittene Inhaltsstoffe wie PEG/PEG-Derivate.

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Synthetische UV-Filter und Kunststoffe - aber gute Schutzwirkung und Hautverträglichkeit

Die Online-Plattform Utopia, die sich mit Themen rund um Nachhaltigkeit befasst, geht noch einen Schritt weiter und bezieht den Umweltaspekt mit ein. Das Fazit: "Wir haben alle aktuellen Sonnencreme-Tests überprüft und uns entschieden, für das Jahr 2019 diese drei Produkte zu empfehlen: Ladival Sonnenschutz Lotion, Elkos Sun Sonnenmilch und Sundance Sonnenmilch", meldet das Portal. Die Produkte würden zwar synthetische UV-Filter und Kunststoffe enthalten, die der Umwelt schaden - und in den meisten Sonnencremes enthalten sind. Aber dafür fehlen hier viele bedenkliche Inhaltsstoffe wie Paraffine, PEGs oder Silikone.

Mehr zum Thema: Von wegen von der Sonne geküsst: Darum färbt sich Ihre Haut wirklich braun.

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Weiterlesen: Sensitiv-Sonnencremes bei Öko-Test - so schlecht schneiden die meisten Produkte ab.

Auch Vanilleeis wurde von Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Dabei gab es einen klaren Sieger.

jg

Hautkrebs - die unterschätze Gefahr

Sonnen im Liegestuhl
Sonnenanbeter am Strand, Solariumsbesucher oder Bauarbeiter, die in der prallen Mittagssonne schuften - sie alle setzen sich UV-Strahlung aus, die das Hauptrisiko für Hautkrebs ist. Krebserkrankungen sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Der am Dienstag veröffentlichte Arztreport der Barmer GEK belegt das: 2012 waren schätzungsweise 1,56 Millionen Menschen von Krebs betroffen - Tendenz steigend. © dpa-mzv
Hautkrebs
Wie viele Neuerkrankungen gibt es? Jedes Jahr erkranken in Deutschland laut Barmer-Report mehr als 200.000 Menschen neu an Hautkrebs. Die Deutsche Krebshilfe geht sogar von jährlich rund 234.000 Neuerkrankungen aus. Allein mehr als 20.000 Diagnosen betreffen den gefährlichen "schwarzen" Hautkrebs. © dpa-mzv
Schwarzer Hautkrebs
Welche Arten von Hautkrebs gibt es? Die gefährlichste Form ist das maligne Melanom, der sogenannte schwarze Hautkrebs. Er kann sich rasch über das Lymphgefäßsystem oder die Blutbahn im Körper ausbreiten. © dpa
Hautkrebs
Der sogenannte helle Hautkrebs, zu dem das Basalzellkarzinom und das Plattenephithelkarzinom zählen, ist deutlich verbreiteter, bildet aber seltener Metastasen. Kennzeichen sind leichte Verhornungen auf der Haut, vornehmlich an Stellen, die besonders der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind wie Gesicht und Nacken.   © dpa
Hautkrebs-Screening
2012 starben laut Statistischem Bundesamt 2875 Menschen an einem schwarzen Hautkrebs. Die Prognosen sind Experten zufolge vergleichsweise günstig: Zwei Jahre nach der Erstdiagnose leben noch 97,3 Prozent der Männer und 97,5 Prozent der Frauen. Beim hellen Hautkrebs sind die Prognosen noch etwas günstiger. Grundsätzlich gilt: Wird Hautkrebs früh erkannt, bestehen gute Heilungschancen. © dpa
UV-Strahlung Sonne
Welche Faktoren begünstigen die Entstehung? Hauptrisikofaktor ist die UV-Strahlung der Sonne, die die Haut schädigen und Krebs hervorrufen kann. Auch das künstliche UV-Licht von Solarien erhöht das Hautkrebsrisiko, weshalb zum Beispiel die Deutsche Krebshilfe von Solarienbesuchen abrät. Neben UV-Strahlen beeinflusst nach Angaben des unabhängigen IQWiG-Instituts vor allem das Erbgut, ob jemand erkrankt. © dpa
Sonne in den Bergen
Was sind weitere Risikofaktoren? Menschen mit heller Haut haben ein höheres Risiko als jene mit dunklerer Haut. Auch häufiger und starker Sonnenbrand vor allem im Kindesalter steigert das Risiko, ebenso eine höhere Zahl von Muttermalen und Leberflecken. Hat jemand einen Hautkrebsfall in der eigenen Familie, kann dies das eigene Risiko steigern. Auch manche Chemikalien und bestimmte Medikamente können Hautkrebs fördern. Nicht zuletzt wächst das Hautkrebsrisiko mit zunehmendem Alter. © obs
Solarium
Dürfen Minderjährige ins Solarium? Nein. Seit 2009 ist unter 18-Jährigen die Benutzung von Solarien verboten. 2012 wurden die Vorschriften für Sonnenstudio-Betreiber nochmals verschärft. So gilt unter anderem ein Mindestabstand für Lampen. Das Personal muss jeden Kunden außerdem beraten. © dpa
Hautkrebs erkennen?
Wie kann ich Hautkrebs erkennen? Man sollte auf auffällige Hautstellen achten. Schwarze Melanome etwa können in sehr unterschiedlicher Form auftreten. Sie können zum Beispiel asymmetrisch sein, einen fransigen Rand haben, sich verfärben oder größer werden. Verdächtige Flecken sollten beim Hausarzt oder Dermatologen abgeklärt werden. © dpa
Sonnen
Gibt es eine Früherkennungsuntersuchung? Ja. Ab dem 35. Lebensjahr können sich gesetzlich Versicherte alle zwei Jahre untersuchen lassen. Das Hautkrebs-Screening bezahlt die Kassen. © dpa-mm
Sonnencreme
Wie kann ich Hautkrebs generell vorbeugen? Da wichtigste ist ein guter Sonnenschutz durch entsprechende Kleidung, Mützen und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, um sich gegen Sonnenbrand zu wappnen. © dpa
Unter dem Sonnenschirm
Im Sommer sollte man sich vor allem mittags und am frühen Nachmittag besser im Schatten aufhalten. Zur Vorsicht raten Experten bei Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln, die mit dem Versprechen angepriesen werden, Hautkrebs vorzubeugen. Dafür gebe es keine zuverlässigen wissenschaftlichen Belege. © dpa-mzv

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