Sie erbricht 20-30 Mal pro Tag

Wird Herzogin Kates extreme Übelkeit jetzt zur Gefahr fürs Baby?

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Gute Miene zum bösen Spiel? Herzogin Kate musste jetzt sogar einen Termin absagen, weil sie unter ihrer extremen Schwangerschaftsübelkeit leidet.

Herzogin Kate erwartet ihr drittes Kind. Auch diesmal leidet sie wieder an einer schweren Form der Schwangerschaftsübelkeit. Doch ist das lebensgefährlich?

Dass Frauen in den ersten Monaten einer Schwangerschaft unter Übelkeit leiden, ist kein Geheimnis. Besonders am frühen Morgen ist der Gang zur Toilette bei vielen unvermeidlich. Erbrechen ist sicherlich einer der wenigen guten Begleiterscheinungen, wenn ein Kind unterwegs ist.

Herzogin Kate leidet unter schwerer Schwangerschaftsübelkeit

Doch wenn die Schwangerschaftsübelkeit besonders schwerwiegend ist und sich Betroffene mehrmals am Tag übergeben müssen, dann ist das erste Trimester für die Frauen oftmals sehr anstrengend und belastend. So ergeht es auch gerade Herzogin Kate.

Vor wenigen Tagen hat der britische Hof die frohe Botschaft verkündet, dass die 35-Jährige und ihr Mann Prinz William ihr drittes Kind erwarten. Doch die Freude wurde schnell getrübt – angeblich musste die Herzogin nämlich einen Besuch in einer Kinderklinik absagen, weil sie wie in den ersten beiden Schwangerschaften unter einer extremen Form von Übelkeit leidet.

Diese wird auch Hyperemesis gravidarum genannt. Hierbei können die betroffenen Frauen weder Essen noch Getränke bei sich behalten. "Relativ wenige Schwangere, bis zu zwei Prozent, leiden unter der Hyperemesis gravidarum, der schweren Form der Schwangerschaftsübelkeit. Dabei kommt es deutlich häufiger zum Erbrechen - bis zu 20 oder 30 Mal pro Tag", erklärte der Hamburger Gynäkologe Professor Volker Ragosch schon 2012 vor der Geburt von Prinz George gegenüber dem Stern.

Hyperemesis gravidarum: So sehr leiden die Betroffenen in der Schwangerschaft

Doch die seltene Erkrankung kann schwerwiegende Folgen für die werdende Mutter und das ungeborene Kind haben. Der Grund dafür: Das häufige Erbrechen führt zu einem Flüssigkeitsmangel sowie Gewichtsverlust. Bei der eh so zierlichen Herzogin ein großer Risikofaktor.

Infolgedessen kann es zu einem zu niedrigen Blutdruck, Kopfschmerzen, Herzrasen, Schwäche und sogar Verwirrungszuständen kommen. Falls die Beschwerden zu massiv werden, können diese nur ein einwöchiger Klinikaufenthalt, ständige Beobachtung durch die Ärzte und eine Infusion mit Kochsalzlösung sowie eine genügende Kalorienzufuhr lindern. Zudem ist es wichtig, dass sich Betroffene schonen, ansonsten kann es böse enden.

"Wird die schwere Übelkeit nicht behandelt, kann sie gefährlich werden. In der Regel ist sie aber gut in den Griff zu bekommen. Richtig therapiert, bedeutet sie keine erhöhte Gefahr für Mutter oder Kind. Dann besteht auch kein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt", so Volker Ragosch.

Warum allerdings manche Schwangere darunter leiden und andere nicht, ist noch ungeklärt.

Lesen Sie hier, woran es liegen könnte, wenn sich Ihr Kinderwunsch noch nicht erfüllt hat.

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jp

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