Gebühren im Vergleich

An diesen Unis studieren Sie am günstigsten

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Semestergebühren machen Studenten das Leben schwer

Die Semestergebühren für das Wintersemester 2017/2018 sind fällig und je nach Uni variieren die Kosten beträchtlich. Hier können Sie über 200 Euro sparen.

Im Oktober beginnt das Wintersemester und neben den Kosten für Wohnung, Essen und Co. reißen auch die Semestergebühren mal wieder ein Loch in die Sparstrümpfe der Studierenden.

Wo die Gebühren besonders günstig sind und wo Studierende tiefer in die Tasche greifen müssen, haben die Macher der Haushaltsbuch-App MoneyControl verglichen.

8. Frankfurt

In Hessen ist Studieren richtig teuer. Wer sich an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt eingeschrieben hat, muss eine stolze Summe lockermachen: 362,75 Euro sollen hier bezahlt werden. Das macht die Hessen zum einsamen Spitzenreiter im Ranking. Aber: Das Semesterticket mit Erweiterung für Gesamthessen ist mit 216 Euro inbegriffen. Wer also mit den Öffentlichen fahren will, macht in Frankfurt einen vergleichsweise guten Deal.

7. Bochum

Die Studenten der Ruhr-Universität in Bonn können schon fast 50 Euro gegenüber den Kollegen in Frankfurt sparen. Hier müssen im Wintersemester 316,28 Euro im Budget eingeplant werden. Etwa 189 Euro entfallen auf das Semesterticket.

6. Berlin

Alle wollen nach Berlin und das macht sich natürlich auch an den Universitäten bemerkbar. Alle drei großen Universitäten in der Hauptstadt verlangen saftige Semestergebühren. An der Freien Universität müssen die Studenten 311,59 Euro zahlen. Die Humbold-Universität will 314,39 Euro und an die TU Berlin müssen die Studenten 306,99 Euro überweisen. In Berlin ist das Semesterticket mit 199 Euro enthalten.

5. Köln

Eine Hürde ist genommen: Die Universität zu Köln ist die erste Uni im Ranking, die unter 300 Euro pro Semester verlangt. Im Wintersemester werden hier aber immerhin noch 262,82 Euro fällig (176,10 Euro Semesterticket).

4. Aachen

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule in Aachen (RWTH) erhebt Semestergebühren in Höhe von 257,17 Euro. Enthalten sind 119,07 Euro für das Semesterticket. 

3. Stuttgart

Die Schwaben gelten ja allgemein als recht sparsam. Da dürfte es den Nachwuchsakademikern gefallen, dass an der Universität in Stuttgart nur 175,60 Euro pro Semester verlangt werden. Für das Semesterticket müssen in Stuttgart aber zusätzlich 203 Euro ausgegeben werden. Da lohnt sich ein Fahrrad...

2. Heidelberg

Richtig günstig studiert es sich auch in Heidelberg. Hier müssen die Studenten der Ruprecht-Karls-Universität nur 152,30 Euro für die Semestergebühren einplanen. Die Fahrt mit den Öffentlichen ist vergleichsweise günstig. Für ein Semesterticket werden 165 Euro fällig.

1. München

Und nun der überraschende Sieger im Ranking! Das Wohnen reißt in München ein echtes Loch ins Portemonnaie, aber bei den Studiengebühren erweisen sich die Universitäten der bayerischen Landeshauptstadt als äußerst gnädig: Sowohl an der Ludwigs-Maximilian-Universität als auch an der Technischen Universität werden zum Wintersemester lediglich 128,50 Euro fällig. Aber aufgepasst: In den Münchner Gebühren ist kein Semesterticket enthalten. Wenn es benötigt wird, fallen hier zusätzlich 259,50 Euro für unbegrenzte Fahrten im Gesamtnetz der Stadt an.

Semestergebühren? Wofür wird hier bezahlt?

Egal, für welche Universität Sie sich in Deutschland entscheiden, an jeder Hochschule wird pro Semester eine Gebühr verlangt. Je nach Uni setzt sich diese aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. In der Regel enthält der Betrag Kosten für das Semesterticket, einen Beitrag zum Studentenwerk, eine Verwaltungsgebühr sowie einen Beitrag zur Studierendenschaft. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen. Gerade das Semesterticket ist eine lohnende Investition, da eine reguläre Monatskarte in den meisten Städten deutlich teurer wäre.

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