Auswahltests

So bekommen Sie einen Job als Stewardess, verrät ein Lufthansa-Manager

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Flugbegleiter müssen erst einen Eignungstest bestehen, bevor sie an Bord eines Flugzeugs arbeiten dürfen.

Flugbegleiter bei einer Airline ist für viele ein echter Traumjob. Doch wie kommt man überhaupt an einen Job als Stewardess oder Steward? Ein Manager verrät, wie Sie durchstarten.

Jeden Tag um die Welt jetten, ferne Länder entdecken und dabei immer eine schicke Uniform tragen: Für viele klingt der Beruf als Steward oder Stewardess sehr verlockend. Dabei wissen die wenigsten, wie sie an einen Job als Flugbegleiter kommen - und welche Anforderungen sie dafür erfüllen müssen.

Wie sehen die Einstellungstests für Flugbegleiter aus?

Derzeit werden rund 1.300 neue Flugbegleiter gesucht - auch bei der Lufthansa. Tobias Bartholomé, Head of Recruiting and Sourcing der Lufthansa Group, verrät in einem Interview mit dem BusinessInsider, wie der Konzern seine Bewerber auswählt: "Bewerber auf eine Stelle als Flugbegleiter müssen bei uns nicht probeservieren. Es geht darum, einen exzellenten Service zu bieten und ein guter Gastgeber zu sein. Um die Service-Orientierung erlebbar zu machen, geben wir unseren Kandidaten kleine Szenarien, in denen sie sich zeigen können. Wir überprüfen zum Beispiel, wie sie damit umgehen, wenn ein Kunde unzufrieden ist."

Wenn sich etwa ein Kunde über seinen Sitzplatz beschwert, so sollte der Steward oder die Stewardess zunächst einmal einen anderen Platz für ihn suchen. Falls dies nicht möglich ist, würden Bewerber Pluspunkte sammeln, wenn sie dem Kunden von sich aus etwas zur Wiedergutmachung anbieten. 

Video: Vorurteilscheck Stewardess

Auch interessant: Gehalt: Die zehn bestbezahlten Berufe nach der Ausbildung.

Wie läuft die Ausbildung zum Flugbegleiter ab?

Anders als in den meisten andern Berufen müssen Flugbegleiter keine Ausbildung im herkömmlichen Sinne absolvieren, sondern werden durch Lehrgänge der einzelnen Fluggesellschaften ausgebildet. Innerhalb weniger Wochen lernen Flugbegleiter die Theorie und werden darüber auch geprüft. 

Die Praxis wird in mehreren Phasen auf Kurzflügen oder in Attrappen geübt. Zum Ende der Ausbildung erhalten Flugbegleiter dann ein Zertifikat von der Fluggesellschaft, das die Schüler dazu berechtigt, als Steward oder Stewardess zu arbeiten.

Lesen Sie auch: Gehalt: Wie viel verdienen Piloten bei Lufthansa, Ryanair & Co.?

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Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.  © pixabay
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt. 
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.   © pixabay
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.  © pexels
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.  © pixab ay
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 5.000 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher  Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld.
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 6.500 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld.  © dpa
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto.
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto.  © dpa

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