Schweden als Vorbild

So arbeiten Sie ab jetzt viel erfolgreicher

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Ist in Schweden wirklich alles besser?

Während in Deutschland immer mehr Menschen über schlechte Bedingungen am Arbeitsplatz schimpfen, sind die Schweden so zufrieden wie noch nie. Was machen sie besser?

Schon seit Jahren klagen die Deutschen immer mehr über Depressionen, Burn-outs und schlechte Bezahlung am Arbeitsplatz. Unsere skandinavischen Nachbarn hingegen erleben einen Aufwärtstrend in Sachen Jobzufriedenheit.

Vor allem schwedische Arbeitgeber freuen sich über weniger Krankschreibungen, mehr Produktivität und abnehmenden Stress. Wie sich die positiven Aspekte der schwedischen Arbeitsweise mit denen des deutschen Arbeitsalltags kombinieren lassen, erfahren Sie hier.

Flache Hierarchien

Auch in Deutschland versprechen immer mehr Arbeitgeber in ihren Stellenausschreibungen flache Hierarchien. Aber nur in wenigen Berufszweigen setzen sich diese auch durch. In Schweden ist man da schon einen großen Schritt weiter. Hier begegnen sich Angestellte und die Führungsetage häufig auf Augenhöhe.

Zum entspannten Betriebsklima trägt bei, dass sich alle Schweden (bis auf die königliche Familie) duzen und Ideen sowie Vorschläge der Mitarbeiter und des Arbeitgebers offen diskutiert werden. Voraussetzung für das Funktionieren dieser Arbeitsweise ist, dass jedes Teammitglied bewusst Verantwortung für den eigenen Arbeitsbereich übernimmt. Auch der Chef verschanzt sich nicht im Büro, sondern packt mit an und versucht Probleme gemeinsam mit seinen Angestellten zu lösen.

Arbeiten im Team

Teams und Arbeitsgruppen werden auch in deutschen Büros gebildet, aber immer noch gerne als lästig empfunden. Im Zweifel bevorzugen es die meisten, ihre täglichen Aufgaben allein zu meistern. In Schweden hingegen hat das kollektive Arbeiten aus Sicht der Digitalagentur B-Reel Tradition. 

Dabei stärkt die kleine Kaffeepause (fika) den Teamzusammenhalt. Bei dieser schwedischen Tradition treffen sich alle Mitarbeiter inklusive Chefetage und tauschen sich über private sowie berufliche Dinge in lockerer Atmosphäre aus. Da treffen kreative Ideen auf fruchtbaren Boden.

Mitarbeitermotivation

Zu den wichtigsten Aufgaben der Chefetage gehört die Mitarbeitermotivation. Doch leider bleibt es hierzulande meist beim guten Vorsatz. In Schweden nimmt die Zufriedenheit der Mitarbeiter einen hohen Stellenwert ein. Denn eines ist klar: Nur wer gerne zur Arbeit kommt, liefert auch gute Ergebnisse. Dazu setzt man bei unserem skandinavischen Nachbarn auf regelmäßige Weiterentwicklung, um die Interessen und Stärken zu fördern.

In schwedischen Unternehmen arbeitet man sehr transparent und alle Mitarbeiter - vom Projektmanager bis hin zum CEO - sind Teil des kreativen Prozesses. So ist jeder von Anfang an im Bilde, welche Projekte anstehen. Viele schwedische Unternehmen unterscheiden auch überhaupt nicht zwischen Denkern und Machern. Alle arbeiten zusammen an der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Ideen, Technologien und Konzepten.

Jeder leistet seinen Beitrag

In Schweden wird Vielfalt großgeschrieben. In unserem skandinavischen Nachbarland arbeiten deutlich mehr Frauen in Führungspositionen und Teams werden bewusst bunt zusammengewürfelt, um von Internationalität und multidisziplinären Talenten zu profitieren. Andere Sichtweisen beflügeln enorm und ermöglichen letztendlich erst echte Kreativität.

Könnten Sie sich die skandinavische Art zu arbeiten auch in Ihrem Job vorstellen?

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Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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