Tipps vom TÜV

Powerbanks können explodieren: TÜV warnt – das gilt es zu beachten

Beinahe jedes elektronische Endgerät wird via Ladegerät mit Strom versorgt. Die können allerdings gefährlich werden.

Dortmund – Egal ob Laptop, Smartphone oder Tablet: Fast jedes Endgerät sollte nicht nur regelmäßig gesäubert werden*, sondern braucht ein Ladekabel, um mit Strom versorgt zu werden. Doch gerade bei diesem Zubehör können verheerende Probleme auftreten, berichtet RUHR24*. Im schlimmsten Fall herrscht sogar Explosionsgefahr.

NameTechnischer Überwachungsverein (TÜV)
Gründung1866
AufgabeVereine, die als technische Prüforganisation Sicherheitskontrollen durchführen.

Warnung vor Ladekabeln: TÜV rät dringend zur Vorsicht

Das betrifft allerdings vor allem Ladegeräte. Wer oft unterwegs ist, setzt vielleicht auf eine sogenannte Powerbank. Das ist nichts anderes als ein mobiler Akku, mit dem Endgeräte auch ohne lokalen Stromanschluss wieder aufgeladen werden können. Sie sind mittlerweile leicht zugänglich in verschiedenen Preisklassen erhältlich.

Doch der TÜV warnt aktuell vor diesen Geräten, vor allem wenn sie minderwertig sind. Verbraucher sollten beim Kauf dringend auf Expertentipps achten.

Powerbanks können explodieren: Das gilt es zu beachten

„Der Einsatz minderwertiger Ladeakkus kann das zu ladende Gerät beschädigen und sogar zu fatalen Folgen wie Bränden oder Explosionen führen“, warnt Dr. Hermann Dinkler, Brand- und Explosionsschutzexperte des TÜV-Verbands (mehr Rückrufe und Warnungen* bei RUHR24 lesen).

„Beschädigte Powerbanks lassen sich von aufgeblähten oder verformten Gehäusen, Schmelzstellen am Gehäuse oder gar Anlaufstellen an Metallteilen erkennen“, teilt der TÜV mit. Wenn sie so aussehen, sollten die Geräte fachgerecht entsorgt werden. Verbraucher sollten Powerbanks immer vorsichtig behandeln, damit sie die Geräte möglichst lange sicher und effektiv nutzen können.

Warnung vor Ladegeräten: Zu günstige Angebote kritisch beäugen

Aber was ist beim Kauf besonders wichtig? Der TÜV-Experte rät zur Orientierung dazu, immer auf das Verhältnis von Preis und der angegebenen Ladeleistung zu achten. Wenn die Angebote zu gut aussehen, um wahr zu sein, sind diese es laut ihm auch oft. Im besten Fall ärgert man sich nur über die schwache Leistung des mobilen Zusatzakkus. Im schlechten Fall können auch die angeschlossenen Smartphones oder Tablets zu Schaden kommen.

Nicht alle Ladegeräte sind sicher.

Verbraucher sollten auf unabhängige Zertifikate achten, wie das GS-Zertifikat oder das vom TÜV. Diese bestätigen die Sicherheit der Produkte. Powerbanks sollten außerdem mindestens mit einem CE-Zertifikat ausgezeichnet sind. Damit garantieren die Hersteller, dass sie sich an Industrienormen und Sicherheitsstandards halten. Aber Vorsicht: CE-Zertifikate werden auch oft gefälscht, etwa bei Spielzeug*. Sie sollten daher nur als Orientierung dienen.

Tipps für Ladegeräte und Powerbanks: Das rät der TÜV

Damit es gar nicht erst zum Kurzschluss oder anderen Schäden kommt, sollten Verbraucher auch bei der Nutzung von Powerbanks einiges beachten. Der TÜV rät dazu, die Powerbank nicht über Nacht aufzuladen und auch die Geräte nicht über eine lange Zeit mit dem Ladegerät zu verbinden.

Außerdem sollten die mobilen Akkus nie im Auto liegen gelassen werden. Vor allem im Sommer können sie so leicht zur Gefahr werden. Wenn die Powerbank zu heiß wird, sollte man sie nicht mehr in der Hand halten und sofort von angeschlossenen Geräten entfernen. Grundsätzlich sollten mobile Akkus zu Hause nicht durchgängig als Ersatz für ein Netzteil genutzt werden. Im Winter hingegen können sie bei starker Kälte auch beschädigt werden – und der Winter 2021 soll kalt werden*. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Jens Büttner/dpa; Collage: RUHR24

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