Beim Online-Banking

Sparkasse stellt Service um: Wer Änderung verpennt, hat ein Problem

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Einige Sparkassen ändern ihr TAN-Verfahren für das Oblinebanking.

Einige Sparkassen werden das TAN-Verfahren für das Onlinebanking umstellen. Das kann unter Umständen dramatische Folgen haben.

Update vom 16. September Aufgrund der Umstellung kam es bei mehreren Banken zu Komplikationen. Auch die Sparkasse hatte Probleme mit der PSD2-Umstellung.

Erstmeldung vom 2. September: Berlin - Onlinebanking ist bequem. Schnell lässt sich der Kontostand checken. Überweisungen können ebenfalls ohne den Gang zum Bankschalter durchgeführt werden. In der heutigen Zeit können diese Dienste sogar mobil am Smartphone genutzt werden. Wenn einige Sparkassenkunden nicht rechtzeitig reagieren, könnte für sie bald damit Schluss sein. 

Einige Sparkassen schaltet SMS-Tan ab: Das sind die Gründe

Wie in einem Artikel des Portals Chip.de dargestellt ist, wollen einige Sparkassen das smsTAN-Verfahren einstellen. Dieses Verfahren wird eine Authentifizierung des Nutzers per SMS durch. 

Wollen Kunden mit einem Computer oder einem Tablet Buchungen vornehmen, bekommen Sie auf Ihr Handy eine SMS mit der TAN geschickt. Diese muss eingegeben werden, damit die Buchung durchgeführt werden kann. Eine ARD-Doku will kürzlich aufgedeckt haben, dass Sparkassen systematisch mit miesen Tricks ihre Kunden betrügen.

Da die TAN an ein Handy geschickt wird, ist es für Hacker, die sich über einen Computer in ein Konto eingeloggt haben, nicht möglich, eine Buchung vorzunehmen. Das bedeutet für Kunden allerdings auch, dass sie zwei Geräte benötigen. Denn das Smartphone, auf dem die SMS eingeht, kann aus Sicherheitsgründen nicht verwendet werden, um Buchungen zu veranlassen.

Gegenüber Chip.de hat die Berliner Sparkasse bestätigt, dass man diesen Dienst aufgeben werde. Allerdings wurde auch gesagt, dass der Umgang mit dem smsTAN-Verfahren bei den Sparkassen regional unterschiedlich geregelt sei. Kunden in einigen Teilen Deutschlands sind bereits per E-Mail darüber informiert worden, dass die Sparkasse das smsTAN-Verfahren einstellen wird.

Sparkassen schaltet sms-Tan ab - diese Alternativen gibt es

Kunden, die bislang das smsTAN-Verfahren genutzt haben, müssen künftig allerdings nicht auf das Onlinebanking verzichten. Sie müssen nur schnell das Authentifizierungsverfahren ändern. Sonst kann es passieren, dass sie womöglich ohne Zugang zum Onlinebanking dastehen. 

Zur Auswahl stehen bei der Sparkasse das pushTAN- und das chipTAN-Verfahren. Beim pushTAN-Verfahren wird dem Sparkassenkunden über eine spezielle App eine TAN zugewiesen. Da die App passwortgeschützt und kryptografische Schlüssel beinhaltet, ist das Verfahren sicher. Es kann dasselbe Gerät verwendet werden, um die TAN zu erhalten und das Onlinebanking durchzuführen.

Die Sparkasse München kündigt derweil 28.000 Sparverträge auf und erzürnte so ihre Kunden.

Sparkasse muss unsicheres TAN-Verfahren abschalten

Alternativ können Kunden das chipTAN-Verfahren verwenden. Es wird ein kleiner TAN-Generator benötigt, in den die EC-Karte geschoben wird. Anschließend müssen Kunden das Gerät vor den Bildschirm des Computers, Tablets oder Smartphone halten, an dem die Überweisung durchgeführt werden soll. Auch dieses Verfahren ist sicher, da die eigene Bankkarte erforderlich ist.

Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, dass auch alte TAN-Listen abgeschafft werden. Das iTAN-Verfahren galt zuletzt nur noch als eingeschränkt sicher und muss spätestens am 14. September abgestellt werden. Dies gilt nicht nur für Sparkassen, sondern auch für andere Banken.

Video: Online-Einkaufen wird ab September schwieriger

Eine neue EU-Regelung für Onlinebanking und Bezahlen im Internet ab September soll Betrügern im Netz das Leben schwerer machen. Leider auch den Verbrauchern, wie viele Händler befürchten.

Nicht nur für Sparkassenkunden, sondern für alle Onlinebanking-Geschäfte von EU-Kunden wird ab September eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nötig. Sparkassenchef Helmut Schleweis bereitet Bankkunden auf steigende Kosten vor - was eine Folge der EZB-Taktik sei.

Im Oktober 2019 stehen einige Änderungen an. Unter anderem geht es um ADAC-Policen, Ebay-Verkäufer und einen „Pflege-TÜV“.

Immer mehr treue Kunden gucken bei den Sparkassen in die Röhre. Lukrative Altverträge werden gekündigt, die Vorstände bekommen dennoch ein hohes Gehalt. 

dg

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