Hausmittel

So werden Sie Ameisen in der Wohnung auf natürliche Weise los

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Ameisen lassen sich sehr gut mit natürlichen Hausmitteln bekämpfen.

Tummeln sich Ameisen in der Wohnung, muss nicht immer zur chemischen Keule gegriffen werden – einige alte Hausmittel bekämpfen die Plagegeister auf natürliche Art.

Von kleinen Krabblern wird man nur ungerne in der Wohnung überrascht – egal, wie klein und unscheinbar. Und umso mehr, wenn sie sich in ganzen Horden durch die eigenen vier Wände bewegen. Doch woher kommen zum Beispiel Ameisen auf einmal? Und mit welchen natürlichen Mitteln lassen sie sich bekämpfen? Wir haben Tipps für Sie.

Ursache: Woher kommen Ameisen im Haus?

Meistens finden die Krabbeltiere auf Nahrungssuche ihren Weg über undichte Fenster und Türen ihren Weg ins Haus. Werden sie dann auch noch fündig, nisten sie sich gerne ein. Damit Sie also Ameisen bekämpfen können, sollten Sie zunächst einmal den Herd des Unheils ausfindig machen und die undichten Stellen beheben. Aber auch mit anderen Maßnahmen verhindern Sie, dass die Plagegeister sich in Ihrem Heim Zuhause fühlen.

So beugen Sie Ameisen im Haus und der Wohnung vor

  • Undichte Stellen an Fenstern und Türen beheben Sie mit Silikon, das Sie in die Lücken füllen.
  • Räumen Sie Lebensmittel und Essensreste immer weg, damit die Ameisen keine Nahrung finden. Am besten packen Sie diese in Plastikdosen mit Gummidichtung – auch wenn sie im Kühlschrank verstaut werden. Denn selbst davor machen die Krabbeltiere nicht Halt.
  • Spülen Sie benutztes Geschirr sofort ab.
  • Entsorgen Sie regelmäßig den Bioabfall in der Wohnung und verwahren Sie diesen in verschließbaren Behältern.
  • Auch den Fressnapf des Hundes oder der Katze sollten Sie nicht offen herumstehen lassen, wenn sich noch Futter darin befindet.

Auch interessant: So vertreiben Sie Wespen ganz einfach.

Ameisen bekämpfen: So vertreibt Backpulver die Tierchen

Viele Insektenbekämpfungsmittel aus dem Baumarkt können gesundheitsschädliche Stoffe enthalten. Wer deshalb lieber auf natürliche Hausmittel zurückgreifen will, liegt mit Backpulver genau richtig – oder genauer gesagt Backpulver, welches Natriumhydrogencarbonat, kurz: Natron, beinhaltet. Dieses tötet nämlich die Krabbeltiere ab.

Damit die Ameisen in die Falle tappen, braucht es allerdings noch ein Lockmittel. Dazu mischen Sie Puderzucker im Verhältnis von 1:1 in eine Schüssel und streuen das Pulver auf die Ameisen. Oder Sie verteilen die Mischung dort in der Wohnung, wo Sie die Ameisen vermuten. Die Insekten werden durch den Puderzucker davon kosten und essen dabei automatisch das Natron mit.

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Hausmittel Essig: So bekämpfen Sie die Ameisen auf natürliche Weise

Falls Sie die Ameisen nicht gleich töten, sondern einfach nur vertreiben möchten, ist Essigessenz eine gute Wahl. Die Plagegeister mögen nämlich keine Lebensmittel, die einen starken Eigengeruch aufweisen – und den Geruch von Essig schon gar nicht. Deswegen mischen Sie einfach etwas Essigessenz mit einem größeren Teil Wasser in eine Sprühflasche und besprühen die Ameisenhorde damit. Dadurch verlieren Sie an Orientierung und ergreifen die Flucht.

Oder Sie stellen einfach überall dort eine Schale mit der Mischung in der Wohnung auf, wo sich die Insekten befinden. Dann werden sie ihr Versteck schnell verlassen. Weitere geruchsintensive Hausmittel, die Sie verwenden können, sind Knoblauch, Lavendel, Thymian, Zitrone oder ätherische Öle.

Lesen Sie hier, wie Sie mit Hausmitteln Kakerlaken in der Wohnung loswerden.

Altes Hausmittel: So bekämpfen Sie Ameisen natürlich mit Salz

Auch bei Salz sagen Ameisen ade. Verteilen Sie normales Speisesalz um das Versteck der Krabbeltiere herum, und diese werden ziemlich schnell verschwinden. Oder Sie mischen Salz mit heißem Wasser in eine Sprühflasche und vertreiben die ungeliebten Gäste damit. Alternativ zum Salz kann auch gemahlener Pfeffer verwendet werden.

Weitere geniale Tricks zur Ameisenbekämpfung

  • Klebestreifen: Bringen Sie ein doppelseitiges Klebeband an den befallen Stellen an. Die Ameisen bleiben darauf kleben und Sie brauchen das Band nur noch abzuziehen.
  • Spülmittelösung: Kochen Sie etwas Wasser ab und geben Sie Spülmittel hinein. Diese Mischung verteilen Sie mit einem Lappen in den Ecken, wo sich die Ameisen aufhalten. Danach kehren Sie dahin nicht mehr zurück.
  • Cent-Münzen: Ameisen können Kupfer nicht ausstehen. Deshalb legen Sie einfach ein paar Cent-Münzen in die Nähe des Ameisen-Nestes – schon ziehen sie von dannen.

Bei diesen Hausmitteln haben Motten im Vorratsschrank keine Chance.

fk

So überleben die Balkonpflanzen Ihren Urlaub

Der simpelste Tipp ist natürlich die Pflanzen vor Urlaubsantritt noch einmal kräftig zu bewässern – je mehr Wasser die Erde aufnimmt, umso länger kann Ihr Grün daran zehren. Achten Sie nur darauf, dass überschüssiges Wasser noch ablaufen kann, damit die Wurzeln nicht zu faulen beginnen.
Der simpelste Tipp ist natürlich die Pflanzen vor Urlaubsantritt noch einmal kräftig zu bewässern – je mehr Wasser die Erde aufnimmt, umso länger kann Ihr Grün daran zehren. Achten Sie nur darauf, dass überschüssiges Wasser noch ablaufen kann, damit die Wurzeln nicht zu faulen beginnen. © pixabay
Bitten Sie Verwandte, Freunde oder Nachbarn für Sie nach dem Rechten zu sehen und Ihre Pflanzen zu gießen.
Bitten Sie Verwandte, Freunde oder Nachbarn für Sie nach dem Rechten zu sehen und Ihre Pflanzen zu gießen. © pixabay
Wenn sich kein Aufpasser für Ihre Grünlinge findet, können Sie sich im Baumarkt ein Bewässerungssystem zulegen. Je nach Bedarf gießen diese Ihre Pflanzen automatisch ein- bis zweimal täglich. Eine besonders spezielle Technik mit Sensoren unterbricht die Bewässerung, wenn ausreichend Flüssigkeit im Topf vorhanden ist.
Wenn sich kein Aufpasser für Ihre Grünlinge findet, können Sie sich im Baumarkt ein Bewässerungssystem zulegen. Je nach Bedarf gießen diese Ihre Pflanzen automatisch ein- bis zweimal täglich. Eine besonders spezielle Technik mit Sensoren unterbricht die Bewässerung, wenn ausreichend Flüssigkeit im Topf vorhanden ist. © pixabay
Holen Sie die Pflanzen aus der prallen Sonne – Sie können ja nie wissen wie heiß das Wetter in Ihrer Abwesenheit Zuhause wird. Stellen Sie sie in ein schattiges Eck oder holen Sie die Töpfe gleich zu sich in die Wohnung. So schützen Sie Ihre Balkonpflanzen nicht nur vor dem Austrocknen, sondern auch vor möglichen Unwettern.
Holen Sie die Pflanzen aus der prallen Sonne – Sie können ja nie wissen wie heiß das Wetter in Ihrer Abwesenheit Zuhause wird. Stellen Sie sie in ein schattiges Eck oder holen Sie die Töpfe gleich zu sich in die Wohnung. So schützen Sie Ihre Balkonpflanzen nicht nur vor dem Austrocknen, sondern auch vor möglichen Unwettern. © pixabay
Der Flaschentrick eignet sich ebenfalls perfekt für die Urlaubszeit: Stechen Sie ein paar Löcher in den Deckel einer befüllten Wasserflasche und stellen Sie sie kopfüber in den Blumenkübel. Auf diese Weise erhalten Ihre Pflanzen eine stetige Wasserzufuhr. Probieren Sie allerdings vorher ein bisschen aus, wie groß die Löcher sein müssen, damit die Dosierung nicht zu hoch ist, und ob Ihre Flasche einen sichereren Stand hat.
Der Flaschentrick eignet sich ebenfalls perfekt für die Urlaubszeit: Stechen Sie ein paar Löcher in den Deckel einer befüllten Wasserflasche und stellen Sie sie kopfüber in den Blumenkübel. Auf diese Weise erhalten Ihre Pflanzen eine stetige Wasserzufuhr. Probieren Sie allerdings vorher ein bisschen aus, wie groß die Löcher sein müssen, damit die Dosierung nicht zu hoch ist, und ob Ihre Flasche einen sichereren Stand hat. © pixabay
Auch ein genialer Trick, von dem Sie vielleicht schon gehört haben: Stellen Sie Ihre Pflanzen einfach ohne Übertopf in die Badewanne, sobald Sie ein bisschen Wasser eingelassen und den Boden mit alten Tüchern ausgelegt haben. So können die Wurzeln über längere Zeit an der Flüssigkeit zehren.
Auch ein genialer Trick, von dem Sie vielleicht schon gehört haben: Stellen Sie Ihre Pflanzen einfach ohne Übertopf in die Badewanne, sobald Sie ein bisschen Wasser eingelassen und den Boden mit alten Tüchern ausgelegt haben. So können die Wurzeln über längere Zeit an der Flüssigkeit zehren. © pixabay
Schneiden Sie Ihre Pflanzen vor dem Urlaub ein wenig zu: So verbrauchen Sie weniger Energie für die Wasserverteilung. Vor allem verfaulte oder trockene Blätter und Stängel sollten entfernt werden.
Schneiden Sie Ihre Pflanzen vor dem Urlaub ein wenig zu: So verbrauchen Sie weniger Energie für die Wasserverteilung. Vor allem verfaulte oder trockene Blätter und Stängel sollten entfernt werden. © pixabay

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