Bestäuber in Not

Nach der Lindenblüte verhungern viele Hummeln

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Hummeln finden ihre Nahrung in sogenannten Tracht-Pflanzen, die viel Nektar produzieren. Der Lavendel gehört dazu. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Hummeln haben es im Spätsommer sehr schwer, da sie nur noch wenig Nahrung finden. Wer den Insekten etwas Gutes tun will, sollte die richtigen Pflanzen in den Garten holen.

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Viele Hummeln liegen ab Spätsommer tot im Garten und der Natur - sie verhungern. Nach dem Ende der Blüte der Sommer- und Winterlinden im Juli reicht das Nahrungsangebot oft nicht mehr aus. Darauf weist die Gartenakademie Rheinland-Pfalz hin.

Hobbygärtner können helfen, indem sie auf nektarreiche Blütenpflanzen setzen. Dazu gehören laut Deutschem Imkerbund zum Beispiel: Rosen, Lavendel, Salbei, Zitronenmelisse, Sonnenblume und Herbstanemone.

Die Blüte der beiden Lindenarten ermöglicht den Sommer über starkes Wachstum der Hummelvölker. Die später blühende Silberlinde (Tilia tomentosa) bietet zwar auch viel Nektar, aber diese Art alleine kann nicht ausreichend Nahrung für die vielen Tiere bieten. Anders als Honigbienen legen Hummeln kaum Vorräte an.

Liste nektarreicher Pflanzen des Deutschen Imkerbundes

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