Schutz statt Unkraut

Vogelmiere: Zu Unrecht als Unkraut angesehen

Vogelmiere mit Blüten.
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Die Vogelmiere wächst gerne mal im Garten und breitet sich stark aus (Symbolbild).

Die Gewöhnliche Vogelmiere kennen viele Gartenbesitzer. Zu Unrecht gilt sie meist als Unkraut. Dabei hat das Gewächs so einige Vorteile für Garten und Küche.

München – Im Garten gibt es viele unscheinbare Pflanzen, die sich wie Unkraut ausbreiten und wieder kommen, egal wie oft man sie ausreißt. Eine davon ist die Vogelmiere. Dabei hat die unscheinbare Gewöhnliche Vogelmiere eigentlich viele Vorteile*, berichtet 24garten.de*. Sie hat kleine, ovale, grüne Blätter und eher unscheinbare, weiße Blüten. Die Gemeine Vogelmiere breitet sich gerne auf leeren Stellen aus und wird oft versehentlich mit dem Kompost verteilt. Dabei ist die Vogelmiere eine sogenannte Zeigerpflanze. Sie zeigt also die Bodenbeschaffenheit dort an, wo sie wächst. Konkret bedeutet das dann humusreicher und lockerer, nährstoffreicher Boden.

Zu Unrecht gilt sie oft als Unkraut, dabei hat die Pflanze viel zu bieten, sowohl für Garten als auch Küche. Die Vogelmiere (Stellaria media) gehört zu den Nelkengewächsen und kommt weltweit vor. Die Stängel können dabei recht lang werden und winden sich über den Boden. Da sie auch bei Hühnern gut ankommt, hießt die Vogelmiere auch mal „Hühnerdarm“. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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