Corona-Pandemie

Digitaler Impfpass in Deutschland: So funktioniert er beim Reisen

Digitales Impfzertifikat wird in Corona-WarnApp integriert
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Der digitale Impfnachweis soll das Reisen erleichtern.

Ab Donnerstag soll der digitale Impfpass in Deutschland über die „CovPass-App“ nachgewiesen werden können. Was Urlauber beachten müssen, erfahren Sie hier.

Die Impfkampagne schreitet immer weiter voran: Knapp 19 Millionen Bundesbürger (Stand: 9. Juni) sind vollständig geimpft, über 46 Prozent der Bevölkerung haben zumindest eine Erstimpfung erhalten. Somit wird es Zeit für den digitalen Impfpass, der schon seit langem angekündigt ist, aber nun endlich ausgerollt werden soll. Ab diesem Donnerstag soll die CovPass-App kostenlos erhältlich sein. Das soll unter anderem dabei helfen, das Reisen im Sommer* unkomplizierter zu gestalten.

Wie besorge ich mir den digitale Impfpass?

Um den digitalen Impfpass in der App zu aktivieren, benötigen Sie einen QR-Code. Dieser wird Ihnen nach einer vollständigen Corona-Impfung zunächst von der Apotheke, in Zukunft aber auch vom Hausarzt oder vom Impfzentrum als Impfzertifikat ausgestellt. Dabei übermittelt die Apotheke Ihre Impfdaten an das Robert Koch-Institut, welches die Daten überprüft und bestätigt. Anschließend erstellt es das Impfzertifikat und schickt es zurück an die Apotheke. Wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mitteilt, stehen Apotheken für die Ausstellung des Zertifikats ab kommenden Montag bereit. Allerdings könne nicht jede Apotheke dies von Beginn an leisten.

Zudem ist geplant, dass man sich den Code irgendwann per Post nach Hause schicken lassen kann. Wer bereits oder demnächst vollständig geimpft ist, hat die Möglichkeit, sich den digitalen Impfnachweis nachträglich ausstellen zu lassen.

Diese Dokumente brauchen Sie für den digitalen Corona-Impfpass

Für die Ausstellung des digitalen Impfpasses brauchen Sie Ihren Impfnachweis beziehungsweise eine Impfbescheinigung, ein Ausweisdokument und Ihr Smartphone. Sicherheitshalber können Sie auch die Krankenversichertenkarte mitnehmen. Falls Sie Ihren Impfnachweis nicht mehr finden, fragen Sie am besten beim Hausarzt oder beim Impfzentrum nach.

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Corona: So hilft Ihnen der digitale Impfpass beim Reisen

Die EU will ab dem 1. Juli europaweit eine elektronische Plattform für die Überprüfung von Impfzertifikaten bereitstellen. Das digitale Dokument soll sowohl Angaben zu Impfungen, aber auch zu Tests oder einer überstandenen Corona-Erkrankung enthalten. Einige Mitgliedsstaaten stellen schon jetzt Zertifikate, die dann in der EU-Plattform zusammengeschaltet werden. Wer dann den digitalen EU-Impfnachweis vorzeigen kann, ist in der ganzen EU von der Test- oder Quarantänepflicht befreit, solange die Corona-Situation vor Ort es erlaubt. Zudem kann das digitale Impfzertifikat in die Corona-WarnApp integriert werden.

Ersetzt der digitale Corona-Nachweis das gelbe Impfheft?

Wer kein Smartphone hat oder das gelbe Impfheft bevorzugt, muss sich keine Sorgen machen. Der digitale Impfnachweis soll eine freiwillige Ergänzung zum gelben Impfpass darstellen. Alternativ genügt auch der QR-Code, der am Smartphone angezeigt werden würde, in Papierform. Zudem soll es möglich sein, auf einem Smartphone den Impfstatus von mehreren Menschen zu hinterlegen. So können Sie sich im Notfall auch bei Familie oder Freunden registrieren. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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