Corona-Bestimmungen

Sommer-Urlaub 2021: Wie lange bleiben die Einreise-Regeln für Deutschland bestehen?

Trotz sinkender Inzidenz in Deutschland wurde bisher nicht an den Einreise-Regeln für Reiserückkehrer gerüttelt. Wird sich daran etwas über die Sommerferien ändern?

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist in den letzten Wochen stetig gesunken und liegt nun bei einem Wert von 12 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern (Stand: 17. Juni). Das hat viele Bundesländer dazu veranlasst, ihre Corona-Bestimmungen zu lockern und Gastronomie wie Hotellerie wieder öffnen zu lassen. Gleichzeitig gestaltet sich das Reisen ins Ausland dank gelockerter Regeln vieler europäischer Länder* wieder einfach. Aber wie sieht es eigentlich mit den Regeln für Reiserückkehrer nach Deutschland aus? Bei der Gesundheitsministerkonferenz am Mittwoch (16. Juni) wurde über die geltenden Regeln beraten – das ist das Ergebnis.

Corona-Regeln für Reiserückkehrer – vorerst keine Lockerungen in Sicht

Die Gesundheitsminister der Bundesländer haben sich darauf geeinigt, über die Sommerferien an den aktuell geltenden Maßnahmen für Reiserückkehrer festzuhalten. Hintergrund sind die Virusmutationen, die in einigen Ländern wie Großbritannien, Brasilien oder Indien grassieren. Es soll verhindert werden, dass die Varianten in die Bundesrepublik eingeschleppt werden. Dem RKI sind bereits 552 Fälle der Delta-Variante (Stand: 16. Juni) in Deutschland bekannt. Das macht einen Anteil von 6,2 Prozent des Infektionsgeschehens aus.

Diese Regeln gelten aktuell für Reiserückkehrer

Für Urlauber heißt der Beschluss der Gesundheitsminister, dass eine Reise komplett ohne Regeln nicht möglich ist. Flugreisende sind weiterhin verpflichtet, einen negativen Corona-Test, einen Impfnachweis oder einen Nachweis über eine Genesung vorzulegen, egal ob sie aus einem Risikogebiet einreisen oder nicht. Auch die Quarantänevorschriften bleiben weiterhin bestehen: Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich in Selbstisolation begeben, die nur durch die Vorlage eines negativen Tests verkürzt werden kann. Wer aus einem Hochinzidenzgebiet kommt, kann sich frühestens nach fünf Tagen „freitesten“. Reisende aus Virusvariantengebieten erhalten diese Option weiterhin nicht.

Auch interessant: Kroatien, Italien oder doch Griechenland? In diesen Ländern wollen Deutsche im Sommer Urlaub machen.

Ein Impf- oder Genesenennachweis ist einem negativen Testnachweis gleichgestellt und befreit vor der Quarantänepflicht. Eine Ausnahme gilt aber auch hier für Rückkehrer aus Varianten-Gebieten: Hier braucht es stets ein negatives Testergebnis und eine 14-tägige Quarantäne ohne Verkürzung. An dieser Regelung wollen die Minister weiterhin festhalten. Zudem müssen alle Reisenden aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten die digitale Einreiseanmeldung durchführen.

Die Mobilfunkbetreiber sollen außerdem weiterhin dazu verpflichtet werden, ihren Kunden bei einer Einreise nach Deutschland eine Kurznachricht der Bundesregierung über die Test- und Quarantänepflichten zuzusenden, sofern diese sich 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Reisewarnung für Corona-Risikogebiete soll ab 1. Juli fallen – fast 100 Länder weltweit betroffen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Rubriklistenbild: © imago-images

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vergessene Orte in Berlin und Umgebung: Diese Lost Places beeindrucken
Reise
Vergessene Orte in Berlin und Umgebung: Diese Lost Places beeindrucken
Vergessene Orte in Berlin und Umgebung: Diese Lost Places beeindrucken

Kommentare