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Steiner schießt gegen Ismaik: "Fast lächerlich"

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1860-Aufsichtsratsvorsitzender Otto Steiner
1860-Aufsichtsratsvorsitzender Otto Steiner © MiS

München - Der Stachel sitzt tief nach der 1860-Delegiertenversammlung. Aufsichtsratschef Otto Steiner findet deutliche Worte für Hasan Ismaiks Brief und fordert zügiges Weiterarbeiten.

Gegenüber dem Pay-TV-Sender Sky sagte Steiner über Investor Hasan Ismaik und dessen bei der Delegiertenversammlung verlesenen Brief: "Es ist bekannt, dass er mit Dieter Schneider über zwei Jahre ein sehr kontroverses Verhältnis hatte, so nenn ich's mal. Er hat uns ganz klar auch gesagt, er wird keine einzige Unterschrift unter irgendeine Vereinbarung schreiben, solange Dieter Schneider das Amt bekleidet." Ismaiks Einschätzung der Geschehnisse danach kann Steiner nicht folgen und kritisiert: "Jetzt im Nachhinein das als ein Komplott des Aufsichtsrates darzustellen, das finde ich fast lächerlich."

Wer könnte nun 1860-Präsident werden? Die möglichen (und unmöglichen) Kandidaten

Die fehlende Bestätigung für Hep Monatzeder ist auch eine deutliche Niederlage für den Aufsichtsrat, der den 61-Jährigen ja selbst vorgeschlagen hatte. Das weiß auch Steiner. Doch trotz des bitteren Abends in der Heide Volm in Planegg muss es bei den Löwen zügig weitergehen. "1860 darf nicht als führungsloses Schiff herumtreiben", sagte Steiner der Bild. "Der Verein bleibt handlungsfähig, aber wir müssen unsere Hausaufgaben machen, damit kein Vakuum entsteht."

Formal bleibt Monatzeder zunächst noch Präsident.

fw

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