1860-Gegner unter Druck

+
KSC-Trainer Markus Schupp.

Karlsruhe - Der Karlsruher SC und sein Trainer Markus Schupp stehen vor dem Heimspiel gegen 1860 München nach fünf sieglosen Partien unter Druck.

“Wenn wir den Anschluss ans Mittelfeld nicht verlieren wollen, müssen wir am Samstag drei Punkte holen“, sagte der KSC-Trainer am Freitag. Ein Unentschieden sei nicht genug. Von den Diskussionen, ob das Spiel zum “Schicksalsspiel“ für ihn werden könnte, zeigte sich Schupp unbeeindruckt. “Es wird ein wichtiges Spiel für den KSC werden. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, sagte der Coach des Tabellen-14. Not-Präsident Ingo Wellenreuther hatte ihm zuletzt den Rücken gestärkt.

Der Trainer kann mit Ausnahme von Sebastian Langkamp, der noch an den Folgen eines Muskelfaserrisses laboriert, auf alle Stammspieler der vergangenen Wochen zurückgreifen. Die defensivstarken Löwen zu “knacken“ wird nach seiner Einschätzung auch vor der erwarteten Saisonrekordkulisse “eine harte Nuss“. Es wurden bis Freitag bereits 11 200 Karten verkauft. “1860 ist eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe ist. Die haben eine der besten Defensivreihen der 2. Liga. Und sie haben mit Benjamin Lauth und mit Djordje Rakic zwei Leute, die für Gefahr vor unserem Tor sorgen können“, sagte Schupp.

Wichtig sei daher, endlich einmal ohne Gegentor in die Halbzeitpause zu kommen. “Wir machen zu viele individuelle Fehler. Das hat natürlich auch etwas mit dem Selbstvertrauen zu tun“, glaubt Schupp. Nach der Durststrecke der vergangenen Wochen sei das zwar normal. Aber seine Spieler müssten begreifen, dass sie auch um ihre eigenen Arbeitsplätze spielen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Löwen-Boss Reisinger über Bierofka-Abgang: „Wenn wir jetzt sieben Spiele verloren hätten ...“
Löwen-Boss Reisinger über Bierofka-Abgang: „Wenn wir jetzt sieben Spiele verloren hätten ...“
Benjamin Lauth über seine Zukunft bei den Löwen: „Ich bin immer bereit zu helfen“
Benjamin Lauth über seine Zukunft bei den Löwen: „Ich bin immer bereit zu helfen“

Kommentare