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Steiner über Meidert: "Ärgert mich maßlos"

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Von: Gregory Straub

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Otto Steiner ist sauer über das Verhalten von Erich Meidert. © sampics / Stefan Matzke

München - Die angekündigte Kandidatur von Erich Meidert als Löwen-Präsident sorgt weiter für Wirbel. Aufsichtsrat Otto Steiner scheint allmählich der Kragen zu platzen.

„Ich fühle die Verantwortung einzuschreiten, bevor dieser Verein zerbricht", hatte Meidert am Sonntag bei "Blickpunkt Sport" gesagt, und gleichzeitig von einem 30-Punkte-Plan gesprochen, den er für eine Neuaufstellung des Klubs in der Tasche habe. Dabei soll Meidert auch mit dem Wunsch von Investor Hasan Ismaik konform gehen, die Positionen von Trainer Alexander Schmidt und Sportdirektor Florian Hinterberger neu zu besetzen.

Aufsichtsratsvorsitzender Otto Steiner, der sich bislang bemüht moderat zu Meidert äußerte („Wir glauben nicht, dass er dem Verein weiterhilft.“) platzte jetzt der Kragen. "Sein Auftreten ärgert mich maßlos. Es ist völlig utopisch, einen neuen Trainer und einen neuen Sportdirektor zu fordern. So etwas ist einfach nur realitätsfremd", sagte Steiner der "Bild"-Zeitung. Meidert dementierte unserer Zeitung gegenüber derlei Forderungen von seiner Seite: "Das habe ich so nie gesagt", meinte Meidert.

Da die Mitgliederversammlung, bei der der neue Präsident gewählt wird, erst im Juni stattfindet, könnte mit weiteren Scharmützeln zwischen den Beteiligten zu rechnen sein. Steiner: "Das ist reine Blendung der Fans, was da betrieben wird. Wer den finanziellen Rahmen nicht kennt, sollte solche Dinge nicht fordern. Das ist einfach kontraproduktiv und nicht ehrlich", so Steiner.

Das ist der Löwen-Aufsichtsrat

An Stelle von Meidert wünscht sich Steiner einen anderen Präsidentschaftskandidaten. Allerdings haben sich hier noch keine Ideen konkretisiert. „Es gibt nicht den einen Kandidaten, sondern mehrere Namen, mit denen wir uns beschäftigen.“ Mit dem Namen Meidert wird er sich in den kommenden Wochen aber wohl auch noch beschäftigen müssen, ob er nun will, oder nicht ...

wi

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