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Ismaik schon wieder verärgert

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München - Nach der Absage des TSV 1860 an Erich Meidert als neuen Löwen-Präsidenten zeigt sich Investor Hasan Ismaik aus der Ferne einmal mehr verärgert.

Im Führungschaos beim TSV 1860 will der Aufsichtsrat in den nächsten drei Wochen einen Kandidaten für das Präsidenten-Amt vorschlagen. Die Mitgliederversammlung, auf der dann der neue Vereinschef gewählt werden soll, soll „so schnell wie möglich“ durchgeführt werden, teilte der Löwen-Aufsichtsrat am Dienstag nach seiner Sitzung am Vortag mit. Am vergangenen Donnerstag war der seit nicht einmal einem Monat amtierende Präsident Hep Monatzeder bei einer Delegiertenversammlung deutlich durchgefallen.

Der ehemalige Vizepräsident Erich Meidert ist für den Aufsichtsrat kein Kandidat für das Präsidenten-Amt. Meidert habe bereits bei seiner Vorstellung als möglicher Stellvertreter von Monatzeder „nicht überzeugen“ können, hieß es in der Erklärung des Aufsichtsrats. Deshalb habe das Gremium nun den Beschluss gefasst, ihn nicht als Kandidaten vorzuschlagen.

Hier lesen Sie die Mitteilung im Wortlaut.

Ismaik reagiert verärgert

Als „klare Absage“ an die Forderungen von Investor Hasan Ismaik bewertete dessen Anwalt Michael Scheele die Entscheidungen des Aufsichtsrats. „Herr Ismaik bedauert, dass die Chance eines Neubeginns nicht wahrgenommen wurde und wird dieses bei seinem nächsten Besuch in München gegenüber den Mitgliedern deutlich machen“, hieß es in einem Schreiben an den Verein. Der jordanische Investor hatte im Machtkampf zuletzt ultimativ unter anderem die Ablösung von Geschäftsführer Robert Schäfer gefordert.

dpa

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