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Meidert: "Jetzt kann mich nichts mehr aufhalten"

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Erich Meidert
Erich Meidert (r.) neben Ismaik-Cousin Noor Basha © M.I.S.

München - Erich Meidert will Präsident beim TSV 1860 werden. Hasan Ismaik gefallen seine Ideen. Der Investor setzt nun zunächst auf die Delegierten.

Erich Meidert will Präsident beim TSV 1860 werden. Doch zunächst steht die Delegiertenversammlung am Donnerstagabend an. Dort will sich der amtierende Oberlöwe Hep Monatzeder bestätigen lassen - ob das klappt, ist allerdings höchst zweifelhaft.

Meidert ist als Delegierter bei der Versammlung am Donnerstag in Planegg (Beginn 18:30 Uhr, bei uns im Live-Ticker) dabei. Meidert wird sich unabhängig vom Ausgang der Monatzeder-Abstimmung bei der Mitgliederversammlung zur Wahl stellen. „Ich stehe dafür, dass 1860 aus eigener Kraft, sprich vorrangig aus der eigenen Jugendarbeit, wieder erstarkt. Da kann mich jetzt nichts mehr aufhalten“, sagte Meidert am Mittwoch zur tz. Der Unternehmer (Trinkwasser-Aufbereitung) setzt auf eine Fortsetzung des Ismaik-Engagements.

Der Investor sähe es gerne, wenn Meidert den Präsidentensessel übernimmt. Das ließ dessen Anwalt Michael Scheele bei München.tv (Ausstrahlung am Mittwochabend) durchblicken. "Herr Meidert, der auf eigene Kosten nach Abu Dhabi geflogen ist, hat als erster sein Bedauern über die Entwicklung geäußert. Das fand Herr Ismaik wohltuend", so Scheele. "Herr Meidert hat sehr konkrete Ideen. Aber Herr Ismaik wird einen Teufel tun und jetzt jemandem seine Kandidatur vorschlagen. Das ist alleine Sache des e.V."

Immer wieder Querelen bei 1860: Wer ist wer?

Scheele hat sich dem Sender gegenüber auch zu der Reaktion des Vereins auf die Kündigung der Darlehensverträge geäußert. Demnach will Ismaik zunächst abwarten. "Das wird Herr Ismaik beantworten. Aber er wird warten, bis die Delegierten am Donnerstag entschieden haben."

lk

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