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Ex-Präsident von Linde würde einspringen

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Albrecht von Linde kann sich eine zweite Amtszeit als 1860-Präsident vorstellen.
Albrecht von Linde kann sich eine zweite Amtszeit als 1860-Präsident vorstellen. © sampics

München - Der TSV 1860 braucht einen neuen Präsidenten - doch wer soll es machen? Ein alter Bekannter taucht nun wieder auf: Albrecht von Linde.

"Der Fisch stinkt immer vom Kopfe, und ich sage ihnen: Unser Kopf ist der Präsident." Viele Löwen-Fans werden sich an diese Sätze vom Mai 2008 noch erinern. Sie stammen von damaligen 1860-Geschäftsführer Dr. Stefan Ziffzer, gerichtet an Albrecht von Linde.

"Entweder ich gehe als Präsident voran und mache Kapital zur Chefsache, führe den Verein, bin kontaktfreudig, vermittle Kontakte, gehe auf die Leute zu, oder ich verstecke mich im Keller und lasse mich alle drei Tage mal mit einem Fanschal fotografieren", so Ziffzer damals weiter. "So geht es nicht!" Nach diesen Worten erhielt der Manager seine Kündigung, von Linde trat wenig später nach etwas mehr als einem Jahr Amtszeit zurück.

Wer könnte nun 1860-Präsident werden? Die möglichen (und unmöglichen) Kandidaten

Genau dieser Albrecht von Linde steht nun nach einem Medienbericht wieder bereit. Die Bild berichtet unter Berufung auf den Pay-TV-Sender Sky, dass der 69-Jährige einer erneuten Kandidatur nicht abgeneigt wäre. Er würde als "Sanierer" einspringen.

Im Hinblick auf den Rückzug von Dieter Schneider, der im März vom Machtkampf zermürbt aufgab, meinte von Linde: „Das war eine schäbige Tour.“ Wofür er in erster Linie den Aufsichtsratschef Steiner verantwortlich machte: „Ich habe es während meiner Zeit als 1860-Präsident selbst erlebt, dass er unehrlich und illoyal ist.“

"Der TSV 1860 muss wieder in eine 'Erste Liga' - sportlich wie wirtschaftlich", sagte von Linde einmal. In seiner ersten Amtszeit klappte das schonmal nicht. Vielleicht in einer zweiten ...?

fw

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