Kein Geld für die Löwen

Uduokhai-Transfer perfekt - aber 1860 schaut trotzdem in die Röhre

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Wechselt zum FC Augsburg: Felix Uduokhai.

Der Transfer des Ex-Löwen Felix Uduokhai zum FC Augsburg ist perfekt. Der erhoffte Geldsegen für die Löwen bleibt aber trotzdem aus.

Update vom 28. August 2019: Doch kein Geld für den TSV 1860! Der Wechsel von Felix Uduokhai zum FC Augsburg ist vollzogen. Das vermeldete der FCA am Mittwochmorgen auf der vereinseigenen Homepage.

Trotzdem schaut der TSV 1860 München in die Röhre: Der Verteidiger wird nämlich nur ausgeliehen und nicht gekauft. Die bayerischen Schwaben haben sich dabei eine Kaufoption gesichert. 

So sehen die Münchner Löwen aber keinen Cent - nur bei einem direkten Verkauf hätte man durch eine Vertragsklausel rund zehn Prozent der Ablöse für den deutschen U21-Nationalspielers erhalten. 

Damit gestaltet sich die Suche nach einem Stürmer für die Blauen weiter schwierig, mit den Uduokhai-Einnahmen wäre eine Neuverpflichtung unter Umständen zu stemmen gewesen.

Felix Uduokhai: Wechsel vom VfL Wolfsburg zum FC Augsburg?

Ursprungsartikel vom 26. August 2019: Im Sommer 2008 wechselte Felix Uduokhai in die Jugend des TSV 1860 München. Nach neun Jahren bei den Löwen zog es den Innenverteidiger in die Bundesliga zum VfL Wolfsburg. Nun soll der U21-Nationalspieler wieder zurück nach Bayern kommen. 

In den ersten beiden Partien der aktuell laufenden Bundesliga-Saison stand der 21-Jährige keine Minute für die Wölfe auf dem Platz. Am 1. Spieltag gegen den 1. FC Köln (2:1) war der Innenverteidiger wenigstens noch im Kader, schon in der zweiten Partie am vergangenen Wochenende beim 3:0-Sieg bei Hertha BSC fehlte er ganz.

Grund hierfür sei ein Wechsel, der laut Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner kurz bevorsteht: „Es ist so, dass es einen anderen Klub gibt, der großes Interesse an ihm hat und auch ein Angebot hinterlegt hat“, sagt der Österreicher vor der Partie bei Sky. Interessent für eine Abnahme soll der FC Augsburg sein. 

Um zu vermeiden, dass Uduokhai das gleiche Schicksal wie Leroy Sané ereilt (der ManCity-Star stand kurz vor einem Wechsel zum FC Bayern München, ehe er sich schwer verletzte), war für Glasner klar: Uduokhai wird nicht spielen, denn dafür „ist mir einfach der Spieler zu viel wert. Wenn er sich verletzt, gibt es drei Verlierer.“ 

Denn auch der Innenverteidiger soll von dem vorliegenden Angebot überzeugt sein. „Ich habe gestern (Samstag, Anm. d. Red.) mit Felix im Abschlusstraining gesprochen und er hat gesagt, dass, wenn sich die Klubs einigen, er dieses Angebot annehmen möchte", so der VfL-Coach nach dem Bundesliga-Spiel am Sonntag in Berlin. 

Felix Uduokhai zum FC Augsburg? Transfer könnte Geldsegen für TSV 1860 München bedeuten

Die fällige Ablösesumme soll sich auf rund zehn Millionen Euro belaufen. Was das für den TSV 1860 München bedeuten würde, ist relativ klar, denn bereits im Juli bestätigte 1860-Geschäftsführer Günter Gorenzel eine Klausel, die den Löwen rund zehn Prozent der Ablöse zuschreibt. So würde den Münchner Löwen ein Geldsegen in Höhe von einer Million Euro winken. Dieses Geld könnten die Sechziger gut gebrauchen, um sich in der Offensive zu verstärken. Bereits jetzt wird ein anderer Spieler des VfL Wolfsburg mit einem Transfer zum TSV 1860 München in Verbindung gebracht.

Für die Münchner Löwen wäre Millioneneinnahmen ein willkommenes Geschenk, denn aktuell läuft es nicht rund bei den Blauen. Das konnte man zuletzt beim 1:5-Debakel in Magdeburg beobachten. So sieht das auch 60-Coach Daniel Bierofka und fällte nach der Partie ein verheerendes Urteil

Und auch andere Löwen-Spieler und -Verantwortliche äußerten sich nach der Klatsche in Magdeburg. Schon im Voraus auf die Partie gegen Magdeburg sorgte Löwen-Coach Bierofka mit einer ziemlich direkten Aussage über Timo Gebhart für Schlagzeilen.

Auch bei einem Wechsel von BVB-Profi Julian Weigl hätte der TSV 1860 kräftig verdient.

en

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