FDP-Politiker Hagen fordert Prüfung

TSV 1860: Als Test für die Bundesliga - Relegation mit Fans?

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Ganz so voll wie beim Aufstieg in die 3. Liga wäre es nicht, aber zumindest teilweise sollten nach der Idee von Martin Hagen bei einem möglichen Relegationsspiel Fans ins Stadion dürfen. 

Falls der TSV 1860 München es in die Relegation schafft, spricht sich der FDP-Politiker Martin Hagen für Relegationsspiele mit Fans aus.

  • Am Samstag um 14:00 Uhr könnte der TSV 1860 München mit einen Sieg den Sprung auf den Relegationsplatz schaffen.
  • Im Falle einer Relegation spricht sich FDP-PolitikerMartin Hagen für eine Teilöffnung des Grünwalder Stadions aus.
  • Dabei sollen 5.000 Fans beim möglichen Spiel gegen den 1. FC Nürnberg dabei sein.

Am Samstag muss derTSV 1860 München nochmal alles geben. Um 14:00 Uhr (im Liveticker) geht es im bayrischen Derby gegen den1. FC Ingolstadt. Mit einem Sieg über die Schanzer und einem gleichzeitigen Punktverlust des MSV Duisburg und desF.C. Hansa Rostock hätten die Münchner Löwen das Wunder perfekt gemacht. In diesem Fall wären die Sechziger nämlich auf dem Relegationsplatz. Dann würde sich der TSV in der Relegation mit dem 1. FC Nürnberg um den letzten freien Platz in der2. Bundesliga duellieren. 

FDP-Politiker Martin Hagen ist für eine Teilöffnung des Grünwalder Stadions

Das Spiel könnte dann sogar wieder mit Zuschauern im Grünwalder Stadion stattfinden. Zumindest wenn es nach FDP-Politiker und Löwen-Fan Martin Hagen geht. Der 39-Jährige ist für eine Teilöffnung des Stadions , bei der rund ein drittel aller Plätze ausgelastet werden würden: "Im Grünwalder Stadion fänden so rund 5.000 Fans Platz, im Nürnberger Max-Morlock-Stadion 15.000", rechnet er vor. 

Für Hagen wäre das Relegationsspiel der perfekte Praxistest

Für Hagen wäre das der optimale Praxis-Test, bevor dieBundesl iga im September in die neue Saison startet: "Die Relegation wäre eine gute Möglichkeit, Abstands- und Hygienekonzepte in der Praxis zu testen, bevor im September der Spielbetrieb in derBundesliga beginnt. Die Staatsregierung sollte darüber nachdenken, schließlich findet mindestens eins der Spiele inBayern statt"

Hagen: „Abstände wären gewährleistet“

Des weiteren meint das Löwen-Mitglied, dass eine Teilöffnung auch hinsichtlich des Infektionsschutzes unproblematisch wäre: “Abstände wären gewährleistet und an der frischen Luft ist das Infektionsrisiko ohnehin geringer. Wir haben ja in den vergangenen Wochen auch schonDemonstrationen mit mehreren Tausend Teilnehmern erlebt. Auch Gottesdienste sind wieder erlaubt – und Fußball ist ja irgendwie auch Religion...". 

(Florentin Reif)

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