Erste Niederlage für U21

Riglewski schockt Löwen-Reserve mit Traumtor

Lukas Riglweski erzielte das Tor des Tages für den SV Heimstetten. F: Leifer
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Lukas Riglweski erzielte das Tor des Tages für den SV Heimstetten. F: Leifer

München - Am 4. Spieltag empfing die U21 des TSV 1860 München an den Grünwalder Straße den SV Heimstetten. In einer abwechlungsreichen Partie war es letztendlich Lukas Riglewski in der 57. Minute, der per Traumtor für die erste Junglöwen-Niederlage sorgte. 

Mit Lukas Aigner, Martin Gambos, Ugur Türk, Mohamad Avata und Felix Bachschmied standen fünf Spieler aus dem Regionalliga-Kader in Trainer Wolfgang Schellenbergs Startelf.

Eine halbe Stunde dauerte es, bis beide Teams ihre ersten Torchancen hatten. Die Löwen kamen in der 29. Minute durch Bachschmid über die rechte Außenbahn zum ersten torgefährlichen Abschluss. Der Schuss des 20-Jährige ging nur knapp am linken Pfosten vorbei. Zwei Minuten später kamen die Gäste aus Heimstetten zu ihrerer ersten gefährlichen Szene. Daniel Steimel zog aus dem Gedränge im Löwen Strafraum einfach mal ab. Sein Schuss konnte nur mit vereinten Kräften abgeblockt werde. Danach konnte sich U21-Torwart Tom Kretzschmar zweimal gegen den Heimstettener-Toptorschütze Orhan Akkurt auszeichnen. So ging es mit dem Spielstand von 0:0 in die Pause.

In der Kabine ordnete Chef-Trainer Schellenberg zwei Wechsel an: Tobias Steer und Lucas Genkinger, ebenfalls aus dem Regionalliga-Kaderk, kamen für Türk und Bachschmid. 

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte: Mit einer Torchance der Gäste. Nach einer Flanke von der linke Seite kam Daniel Wellmann im Löwen-Strafraum zum Kopfball. Der 27-Jährige verpasste nur knapp die Fürhung für die Gäste (48.).

Die fiel dann neun Minuten später: Lukas Riglewski traf per Direktabnahme, nachdem Steimel auf der rechten Seite gegen passiv verteidigende Sechzger, zum Flanken kam. Die Löwen ließen sich von der Führung nicht beeindrucken und kamen danach immer besser ins Spiel. Nach einem Konter vergab der eingewechselte Steer nur knapp dem Ausgleich. Eine weitere Großchance von Awata ging um Haaresbreite am Tor vorbei. Kurz darauf kam Aigner von der rechten Seite zum Flanken. Heimstettens Torwart Maximilian Riedmüller entschärfte die Möglichkeit der Hausherren. Bis zum Schluss versuchten die Löwen alles, um wenigstens einen Punkt zu retten.

TSV 1860 München II – SV Heimstetten 0:1

TSV 1860 München II: Kretzschmar, Aigner, Siebdrat, Gracic, Memetoglou (61. Cyriacus), Heigl, Gambos, Türk (46. Steer), Awata, Zimmermann, Bachschmid (46. Genkinger) - Trainer: Beer - Trainer: Ulbricht - Trainer: Schellenberg

SV Heimstetten: Riedmüller, Mömkes, Hintermaier, Wellmann, Steimel, Beierkuhnlein, Aladdinoglu, Regal, Nappo (83. Duhnke), Akkurt (90. Michalz), Riglewski (65. Date) - Trainer: Schmitt

Schiedsrichter: Schwarzmann (Scheßlitz)

Zuschauer: 200

Tore: 0:1 Riglewski (56.)

Text: Michael Gruber

Quelle: fussball-vorort.de

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