Für den TSV 1860 nicht komplett nachvollziehbar

SpVgg Unterhaching vor Fans - TSV 1860 München ohne Fans

Die Ränge des Grünwalder Stadions bleiben vorerst leer.
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Die Ränge des Grünwalder Stadions bleiben vorerst leer.

Die SpVgg Unterhaching darf nächsten Freitag wieder vor Zuschauern spielen. Der TSV 1860 München hingegen muss auf seine Fans verzichten.

  • Die SpVgg Unterhaching darf vorerst wiederZuschauer ins Stadion lassen.
  • Der TSV 1860 München hingegen muss weiterohne seine Fans im Stadion auskommen.
  • Das ist für die Münchner Löwen „nicht komplett nachvollziehbar“.

Die Luftlinienentfernung zwischen Grünwalder Stadion und Hachinger Sportpark beträgtsechs Kilometer

Ein Klacks im Normalfall, zu Corona-Zeiten jedoch: Galaxien.Während die Vorstädter nämlich am Freitag mit Publikum ihr Heimspiel gegen Lübeck bestreiten dürfen, steht seit gestern fest: In der 1860-Festung sind auchgegen Magdeburg keine Zuschauer erlaubt– was bei den Verantwortlichen der Löwen nicht unbedingt auf Verständnis stößt.

„Natürlich ist es auch für den TSV 1860

„Natürlich ist es auch für den TSV 1860 nicht komplett nachvollziehbar, dass in direkter Umgebung für eine Begegnung in der gleichen Liga Stadionzuschauer scheinbar möglich sind“, schrieb der Drittliga-Tabellenführerin einer Presseerklärung: „Wir respektieren die Entscheidungen der Behörden, dennoch sehen wir dies im Sinne eines fairen Wettbewerbs und im Sinne unserer vielen treuen Fans sehr kritisch.“ 

TSV 1860 München: Trotz Corona 10 060 Dauerkarten verkauft

10 060 Dauerkarten hat 1860 trotz der Corona-Krise an den Mann gebracht – nun zwingt die unterschiedliche Infektionslage zwischen Landkreis und Stadt alle Fans zum Fernschauen (der BR überträgt). 

SpVgg Unterhaching spielt wieder vor Zuschauern

„Heimspiel mit Euch!“, jubelt dagegen die SpVgg. „Das Warten hat ein Ende! Endlich dürfen wir Euch wieder bei uns im Sportpark begrüßen – immer unter dem Vorbehalt der aktuellen Pandemie-Entwicklung.“  

(Uli Kellner)

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