Neue Spekulationen um Weigl-Wechsel nach Paris

Tuchel lässt klamme Löwen hoffen: Geldregen für 1860?

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Pssst! Julian Weigl steht in Paris auf dem Zettel.

Eine Plauderei vor laufender Kamera lässt bei den Löwen in München Hoffnung aufkommen. Ein Wechsel des Ex-Sechziger Julian Weigl zu PSG brächte viel Geld in die Vereinskasse an der Grünwalder Straße.

Und wenn du glaubst, es geht nicht mehr… kommt von irgendwo der Weigl daher!

So – oder so ähnlich – wird es vielen Löwen-Fans (und -Verantwortlichen) ergangen sein, als sie von den jüngsten News in Sachen des Dortmunder Ex-Sechzigers erfuhren. Paris St.-Germain-Trainer Thomas Tuchel selbst hat die abgekühlten Gerüchte um einen Weigl-Wechsel vom BVB zum Scheich-Klub wieder angefacht. Schauplatz: die French Open in Paris. Als Gast beim Sender Eurosport wurde Tuchel von Kommentator Matthias Stach zu möglichen Zugängen vernommen. „Kommt Weigl?“, fragte Stach unverblümt. Tuchel lächelte. Zweiter Versuch: „Ist er weiterhin interessant für Sie?“ Tuchel: „Der Jule? Klar.“

Für TSV 1860 München würde ein Weigl-Transfer kurzristig Probleme lösen

Für den TSV 1860 würde ein Weigl-Transfer alle kurzfristigen Finanzprobleme lösen. Bei einem geschätzten Marktwert von 22 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) bekämen die klammen Giesinger 2,2 Millionen Euro überwiesen. Genug, um personaltechnisch wieder handlungsfähig zu werden. Noch handelt es sich freilich nur um Hoffnungswerte. Nach tz-Informationen befindet sich der Poker erst im Anfangsstadium.

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„Julian hat einen langfristigen Vertrag bei uns, und wir haben überhaupt keine Intention, irgendetwas daran zu ändern“, wiegelte BVB-Sportdirektor Michael Zorc in einem Interview mit der WAZ routiniert ab. Dass der von Trainer Lucien Favre zum Innenverteidiger umfunktionierte Weigl seine Zukunft allerdings eher im Mittelfeld denn im Abwehrzentrum sieht, weiß natürlich auch Zorc. Das Thema Weigl sollte dem Planeten Profifußball also noch eine Weile erhalten bleiben. Beim Wahlkampf der Löwen ist dagegen ein zumindest vorläufiges Ende in Sicht. Am 30. Juni steht Präsident Robert Reisinger zur Wiederwahl. Und die ihm größtenteils ablehnend gegenüberstehende Fanklub-Vereinigung ARGE plädiert nun öffentlich für einen gemeinsamen Kurs mit Investor Hasan Ismaik. „Ein besserer Ausblick in die sportliche Zukunft fehlt aktuell. Dafür wäre ein geschlossener Auftritt der Gesellschafter nötig, die einen konkreten Plan vertreten und gemeinsam den eingeschlagenen Weg verfolgen.“ Wer sich wohl eher angesprochen fühlt?

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