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bwin-Streit: Herrmann wehrt sich

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. © dpa

München - Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dreht nach heftigen Attacken von SPD und Grünen wegen einer angeblichen Gefälligkeit für den FC Bayern München den Spieß um.

Herrmann warf beiden Parteien am Donnerstag vor, in dem Fußball-Streit ein “klassisches Eigentor“ geschossen zu haben. Stein des Anstoßes ist ein Schreiben Herrmanns an die Regierung von Oberbayern. Darin hatte er am 12. Mai gebeten, ein Bandenwerbungs-Verbot für den privaten Wettkonzern “bwin“ in der Allianz-Arena zunächst nicht zu vollziehen. SPD und Grüne hatten von Herrmann Aufklärung verlangt.

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Nach Angaben Herrmanns war das aber nur ein Zwischenschritt, weil die Rechtslage noch nicht endgültig geklärt war. Am 25. Juni habe er dann entschieden, das Verbot der Banden-Reklame mit zwei neuen Bescheiden zu vollziehen. Das ganze Verfahren gegen den FC Bayern sei von ihm eingeleitet worden. Herrmann zielt jetzt auf das rot-grüne München: “Das Kreisverwaltungsreferat der Stadt München weigert sich nachweislich seit 19. Januar 2009 einer Weisung der Regierung von Oberbayern nachzukommen, die Bandenwerbung für unerlaubtes Glückspiel durch den FC Bayern München in der Allianz Arena zu unterbinden“, sagte der CSU-Politiker. “SPD und Grüne im Landtag schießen hier aufs eigene Tor ihrer rot-grünen Stadtregierung, wenn sie mir vorwerfen, ich unterlaufe das Werbeverbot für Glücksspiele.“

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dpa

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