DJ Rensing

DJ Michael Rensing.
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DJ Michael Rensing.

Der Bass dröhnt in den Ohren. Techno-Beats, House-Musik, angesagte Hits aus den Charts. Wir befinden uns nicht im P1 oder einer anderen In-Disco – sondern in der Kabine des FC Bayern.

Ans große Mischpult im Leistungszentrum darf nur einer: DJ Rensing! Der Keeper gibt beim Rekordmeister den Ton an. Der tz gewährt er einen Einblick in seine persönlichen Lieblingslieder und die meistgehörten Songs in der Kabine.

Musik ist neben Fußball Rensings größte Leidenschaft. In seiner Wohnung hat er unzählige Songs, „wieviel tausend es sind, weiß ich nicht. Ich lade die Lieder runter, natürlich legal. Ein DJ hat es verdient, zwischen ein Euro fünfzig und zwei Euro für ein geiles Lied zu verdienen.“ So kam mit der Zeit ein schier unerschöpfliches Reservoir zusammen: „Um alles anzuhören würde man mehrere Wochen am Stück brauchen.“ Seine besten Songs oder Hit-Mixes brennt der 24-Jährige auf CDs, 30 bis 40 passen auf eine Scheibe.

So luxuriös ist das Leistungszentrum des FC Bayern

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Auf welche Musik steht DJ Rensing? „Ich leg’ House auf, überwiegend Progressiv-House. Dazu Elektro, Techno, Minimal und Tech-House.“ Ein echter Kenner. Übersetzt heißt das: Rensing steht auf elektronische, basslastige Songs – und trifft den Geschmack seiner Kollegen: „Ich glaube, die meisten finden meine Musik gut. Wer nichts damit anfangen kann, hört nur Bumm-Bumm raus und fühlt nichts dabei. Ich mag mehr diese Undercover-Sachen, nicht den Mainstream.“ Zum Vergleich: Oliver Kahns Lieblingsinterpret war Schmusesänger Michael Bublé…

„Ohne Musik könnte ich nicht leben“, erzählt Rensing, der auch dafür sorgt, an der Säbener Straße optimale „Arbeitsbedingungen“ vorzufinden: „Ich habe das mit dem Verein besprochen: An das Mischpult im Leistungszentrum habe ich die gleichen Player wie zu Hause bekommen.“ Aus seiner Riesen-Auswahl hat der Torhüter fürs Team „sechs CDs gebrannt“. In Zukunft will Rensing noch öfter bei Bayern auflegen – dafür wurde ein neues Mischpult beschafft: „Darum hab’ ich mich gekümmert. Wir bekommen ein jetzt ein anderes, mit dem ich besser arbeiten kann.“

Der Musikgeschmack in der Kabine ist vielfältig. „Es gibt die Südamerikaner mit ihrer eigenen Musik: mit Trommeln, mit Gospelgesang“, erzählt Rensing. „Andere hören Black-Musik, aber einen richtigen Bombenleger, der auf Heavy Metal steht, haben wir nicht“. Im Kraftraum werden die iPods der Spieler, in der Kabine die der Fitnesstrainer angeschlossen – und diese Songs heizen dem Team vor Anpfiff richtig ein: Dann dröhnen nämlich die Hardrocker von AC/DC durch die Kabine. Dazu gibt’s Black und Hip Hop.

Rensing ist bei Bayern der Nachfolger von Mehmet Scholl – der Alternative-Fan überreichte einst sogar Stadionsprecher Stephan Lehmann eine CD für die Musik in der Allianz Arena. „Vielleicht können wir das auch mal anregen“, hofft Rensing – dann dürfte auch für die Nicht-Techno-Begeisterten was dabei sein: „Ich mag auch gerne ältere Sachen, Lieder aus den 80ern, Alternatives oder aktuelles aus den Charts wie The Killers. Je nach Stimmung und Laune.“ DJ Rensing rockt – für die Kollegen, und bald vielleicht auch für alle Bayern-Fans…

ta

Michael Rensings Freundin Saskia tritt ins Rampenlicht

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Quelle: tz

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