Stürmer steckte sich November an

Corona-Folgen bei Choupo-Moting: Bayern-Star „hat noch Probleme“

München, Deutschland  Eric Maxim Choupo-Moting
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Eric Maxim Choupo-Moting infizierte sich Ende November mit dem Coronavirus.

Das Thema Corona ist bei den Bayern nach wie vor präsent. Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting überstand seine Infektion offenbar nicht ohne Probleme und muss nun pausieren.

München - Der FC Bayern hat sich von der vergangenen teaminternen Coronawelle weitestgehend erholt. So kehrt etwa Joshua Kimmich im Laufe der Woche ins Training zurück, nachdem die übrigen Spieler die Quarantäne ohne Probleme verlassen konnten. Nur bei Eric Maxim Choupo-Moting gab es diesbezüglich noch Schwierigkeiten.

FC Bayern: Choupo-Moting verlässt Quarantäne - Stürmer muss lange auf sein Comeback warten

Nach seiner Infektion mit dem Coronavirus am 24. November soll der gebürtige Hamburger mehr als eine Woche lang mit deutlichen Symptomen gekämpft haben, wie die Bild berichtet. Choupo-Moting, der offenbar zu den letzten Ungeimpften in der Mannschaft gehört, konnte sich immerhin am vergangenen Wochenende freitesten und die Quarantäne verlassen. Dennoch ist er aufgrund der Nachwirkungen der Infektion bei weitem noch nicht einsatzbereit.

Der 32-Jährige habe „noch ein bisschen Probleme, die ein Training noch nicht zulassen“, meinte Cheftrainer Julian Nagelsmann bei der Presserunde vor dem Heimspiel gegen den FC Barcelona. Bei den verbleibenden vier Partien, die für den FC Bayern diesem Kalenderjahr noch anstehen, ist ein Comeback des kamerunischen Nationalspielers wohl unwahrscheinlich. Dem Bild-Bericht zufolge werde der Lewandowski-Backup voraussichtlich erst Ende nächster Woche mit Aufbau-Training an die Wettkampfbedingungen herangeführt.

FC Bayern: Stürmer Choupo-Moting kämpft an Corona-Nachwirkungen und ist kein Einzelfall

Auch bei Joshua Kimmich will Nagelsmann zunächst „schauen, was vernünftig ist, um seine Gesundheit nicht zu gefährden“. Eine erneute Untersuchung bei Choupo-Moting soll etwa in einer Woche neue Erkenntnisse über dessen Zustand bringen, dann kann über die künftige Belastung des Profis entschieden werden. Das ist besonders in Hinblick auf die Schwere der Nachwirkungen wichtig.

Der ehemalige Angreifer von PSG und Stoke City ist nämlich einer von zahlreichen Fußballprofis, die an den Folgen von Corona leiden. Dortmunds Marin Pongracic hatte zum Beispiel am Jahresanfang länger mit seiner Infektion zu kämpfen und musste sich (damals noch in Diensten des VfL Wolfsburg) sogar auswechseln lassen, als er zur Halbzeit um Luft rang. Rune Jarstein, seit 2014 Keeper bei Hertha BSC, brauchte nach seiner Infektion etwa ein halbes Jahr, um auf den Platz zurückzukehren. Bei Freiburgs Jonathan Schmid ist die Situation ähnlich. Für die Münchner bleibt zu hoffen, dass Choupo-Moting künftig nicht als das nächste gravierende Exempel in dieser Reihe dient. (ajr)

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