Spielt seit 2008 beim FCB

Alaba-Wechsel? Ausgerechnet Ribéry verrät jetzt pikante Details zu Real-Gerüchten

Zweieinhalb Monate lang pokerte Alaba nach seinem abgelehnten Bayern-Angebot mit Klubs in ganz Europa. Nun ist sein Wechsel nach Madrid anscheinend beschlossene Sache.

  • Der Alaba-Poker hat ein Ende! Im Sommer wechselt der 28-Jährige wohl in die spanische Liga.
  • Bei Real Madrid bestand der Österreicher offenbar bereits den Medizincheck.
  • Alaba spielte fast 13 Jahre für den FC Bayern* und schließt ein ereignisreiches Kapitel - nun äußert sich sein langjähriger Kumpel Franck Ribéry.

Update vom 20. Januar, 09.29 Uhr: Wohin die Reise von David Alaba* ab dem kommenden Sommer geht, steht noch immer nicht fest. Fix ist aber, dass der Österreicher den FC Bayern verlassen wird. Sehr zum Leidwesen von einem seiner besten Kumpels.

„Die Situation ist nicht einfach“, sagt Franck Ribéry im Interview mit der Sport Bild über den gescheiterten Vertragspoker zwischen Alaba und dem Rekordmeister: „Aber ich hoffe nach wie vor, dass David und Bayern eine sehr gute Lösung finden.“

Ribéry, der bis zum Sommer 2019 mit Alaba gemeinsam das Duo auf dem linken Flügel beim FC Bayern bildete, hofft zwar auf ein gutes Ende, „aber manchmal passt es nicht. Das ist das Leben, das ist der Fußball“.

Dass der Franzose angeblich den Kontakt zwischen Alaba und Real Madrid hergestellt haben soll, verneint Ribéry vehement in dem Interview. „Nein, das stimmt nicht. Bis jetzt habe ich nicht mit Zinedine Zidane über David gesprochen, er hat sich auch nicht über mich die Nummer von David besorgt, wie schon geschrieben wurde“, so die 37-jährige FCB-Legende: „Wenn Zizou etwas wissen will, werde ich es ihm sagen – aber ich werde nicht Partei ergreifen oder auf ihn zugehen. Es ist das Leben von David, er muss selbst eine Entscheidung treffen.“

Alaba-Entscheidung beim FC Bayern! Real-Wechsel fix, Traum-Gehalt für Abwehr-Star

Erstmeldung vom 19. Januar: München - Lange wurde gepokert, nun ist eine endgültige Entscheidung wohl gefallen. Abwehrchef David Alaba* vom FC Bayern München* wird den Verein nach langen Verhandlungen ablösefrei in Richtung Spanien verlassen. Der Österreicher erhält ein Top-Gehalt bei seinem neuen Klub Real Madrid, den Medizincheck bestand er offenbar bereits.

Eine endgültige Bestätigung der Vereine stand zunächst noch aus, Alabas Vater und Berater George wollte gegenüber bild.de auch noch nichts von einer Einigung wissen: „Die Meldungen aus Spanien kann ich nicht bestätigen. Es ist noch nichts fix oder unterschrieben.“

David Alaba: Madrid-Wechsel fix - fast 13 Jahre FC Bayern enden im Sommer

In der Nacht auf Dienstag meldete die spanische Fachzeitschrift Marca den Vertragsabschluss zwischen Alaba und den Königlichen. Demzufolge unterschrieb der Abwehrmann für vier Jahre. Dabei soll der Österreicher rund elf Millionen Euro netto im Jahr verdienen - so viel wie Kapitän Sergio Ramos, dessen Vertrag allerdings im Sommer ausläuft.

Alaba kann auf 13 ereignisreiche Jahre bei den Bayern zurückschauen, ein halbes Jahr kickte er zudem leihweise für die TSG Hoffenheim*. Neben neun Deutschen Meisterschaften* und sechs Pokalsiegen* stand er mit den Münchnern viermal im Champions-League-Finale* und holte zweimal den Henkelpott. Seine Ära findet nach dem abgelehnten Bayern-Angebot im November und der folgenden „Funkstille“, die laut Rummenigge* herrschte, allerdings ein eher unrühmliches Ende.

David Alaba: Spitzenklubs jagten den Österreicher - für den FC Bayern lief er über 400 -mal auf

Ab dem 1. Januar hatte der Defensivmann gemeinsam mit seinem Berater Pinhas Zahavi mit anderen Klubs verhandeln dürfen. Spitzenvereine aus ganz Europa waren am 28-Jährigen dran, darunter Paris Saint-Germain sowie die Premier-League-Klubs* FC Liverpool, FC Chelsea oder Manchester City. Am Ende schnappten sich die Madrilenen den siebenfachen österreichischen Fußballer des Jahres.

Seit seinem 150.000-Euro-Wechsel in die Bayern-Jugend im Jahr 2008 absolvierte er 408 Pflichtspiele für den Rekordmeister*, hinzu kommen 33 Einsätze für die Reserve sowie 25 Spiele für die Jugendteams der Münchner. Sollten die Bayern in der Champions League* nicht bis ins Finale vordrängen, würde Alaba wohl Ende Mai am letzten Bundesliga*-Spieltag gegen Augsburg zum letzten Mal für den FCB auflaufen. (ajr) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © imago images / Christian Schroedter

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